Inhalt

Vermischtes

Pfarrer sein macht glücklich

Donnerstag, 19. April 2007, 16:05 Uhr, Aktualisiert 16:10 Uhr

Laut US-Studie nur 13 Prozent der Bevölkerung zufrieden

Wer in den USA nach Erfüllung und Glück im Beruf und darüber hinaus strebt, sollte dort am besten Pfarrer oder Feuerwehrmann werden. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie der Universität von Chicago.

Ein Pfarrer bei der Wandlung in einer Kirche. Daneben eine Frau in weissem Kostüm.
Menschen, die in ihrem Beruf anderen helfen, sind laut der US-Studie am zufriedensten. (keystone)

Gemäss der Umfrage unter mehr als 27'000 Frauen und Männer aus allen Berufsgruppen sind jene Menschen am zufriedensten, die in ihrem Beruf anderen helfen oder sie pflegen. Auch lehrende oder kreative Tätigkeiten tragen den Angaben zufolge zur Zufriedenheit im Job bei.

Ganz oben auf der Liste stehen Geistliche. 87 Prozent der befragten Pfarrer oder Seelsorger gaben an, mit ihrem Job sehr zufrieden zu sein, dicht gefolgt von Feuerwehrleuten (80 Prozent).

Angehörige dieser beiden Berufsgruppen äusserten auch die grösste Befriedigung über ihre Gesamtsituation: Bei den Geistlichen waren es 67 Prozent, bei den Feuerwehrleuten 57 Prozent.

Deutlich unter den Durchschnittswerten lagen ungelernte Arbeiter und solche Berufstätige, die körperliche Arbeit ausüben. Besonders niedrig ausserdem lagen die Werte bei Dienstleistungsberufen.

Am unzufriedensten waren Dachdecker (25 Prozent), gefolgt von Kellnern (27 Prozent). Besonders unglücklich in ihrem Beruf sind offenbar Tankwarte und Automechaniker. Laut der Studie bezeichnen sich von ihnen nur 13 Prozent als glücklich.

(sda/widb)