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Feuerverbot für ganz Graubünden

Donnerstag, 19. April 2007, 13:13 Uhr, Aktualisiert 17:23 Uhr

Trockenheit führte zu Austrocknung der Böden

Nach den Kantonen Jura und Tessin hat nun auch Graubünden wegen Trockenheit und Waldbrandgefahr ein generelles Feuerverbot im Freien erlassen. Bisher hatte das Verbot lediglich für die Bündner Südtäler gegolten.

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Die Gefahr von Wald- und Flurbränden sei äusserst gross, teilte das Bündner Amt für Wald mit. Zudem dürfen keine Raucherwaren weggeworfen werden. Das milde Frühlingswetter und die Trockenheit der letzten Wochen führten zu einer starken Austrocknung der Böden.

Seit mehreren Wochen hat es im Kanton Graubünden nicht mehr ausgiebig geregnet. Durch unvorsichtigen Umgang mit Räumungsfeuern in der Landwirtschaft, durch Raucherwaren und Feuerstellen wurden mehrere Brände entfacht.

Eine Entspannung der Lage sei erst nach intensiven Regenfällen zu erwarten. Kurze Regenschauer und Gewitter genügten nicht, um die brenzlige Situation genügend zu entschärfen, schreibt das Amt für Wald.

Auch in anderen Schweizer Kantonen ist die Lage nach wie vor prekär. In den Kantonen Jura, Wallis, Schwyz, Tessin und Schaffhausen kam es vereinzelt zu Flur- und Waldbränden. Andere Kantone dürften demnächst ebenfalls Feuerverbote erlassen.

(sda/widb)