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Sechs Religionen - ein Gotteshaus

Mittwoch, 11. April 2007, 11:21 Uhr, Aktualisiert 15:54 Uhr

Globale Ökumene zur Völkerverständigung

Ein «weltweit einmaliges Projekt» wird in Bern realisiert: Das Haus der Religionen vereinigt am Europaplatz im Westen der Stadt sechs Bekenntnisse unter einem Dach. Die Initianten rechnen mit dem Baubeginn im kommenden Jahr.

Die Zeichen der verschiedenen Weltreligionen in Form von Granitstehlen.
Sechs Weltreligionen sollen in der neuen Begegnungsstätte unter einem Dach sein. (keystone)

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Rund zehn Jahre nach dem ersten Auftauchen der Idee, die sich in den Dienst der Völkerverständigung stellen möchte, ist die Baubewilligung für den Gebäudekomplex erteilt, wie die Initianten bekannt gaben. Das Haus der Religionen wird Teil einer Überbauung mit Hotel, Wohnungen und Büros.

Ohne diese gemischte Nutzungsform hätte sich das Vorhaben, das ein besseres Einvernehmen unter den Religionen erreichen will, nicht realisieren lassen. Wie die Architekten und Planer vom Büro Bauart weiter mitteilten, wird die erste Bauetappe auf 50-58 Millionen Franken veranschlagt.

Auf dem Areal vor dem neuen Gebäudekomplex sollen die sechs Weltreligionen je ein eigenes Zentrum mit Versammlungsräumen erhalten. Diese Zentren werden ergänzt durch einen gemeinsamen Begegnungsbereich. Das Projekt gilt laut den Initianten als «weltweit einzigartig» und möchte «weit über Bern hinaus leuchten».

Beteiligt sind die Bekenntnisse der Baha'i, Buddhisten, Christen, Hindus, Juden und Muslime.

(sda/from)