Inhalt

International

Hillary Clinton bricht Sammelrekord

Montag, 2. April 2007, 8:22 Uhr, Aktualisiert 22:27 Uhr

Bereits 26 Millionen Dollar für Wahlkampf

Im Wettrennen um die Präsidentschaftskandidaturen in den USA hat Hillary Clinton einen Rekord im Sammeln von Wahlkampfgeldern aufgestellt. Die demokratische New Yorker Senatorin bekam seit Jahresanfang bereits 26 Millionen Dollar an Spenden zusammen.

Hillary Clinton in Siegerpose: Sie hebt sie Arme in die Höhe.
Hillary Clinton liegt in Sachen Spendengelder für den US-Wahlkampf klar in Front. (reuters)

Mehr zum Thema

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Artikel teilen

Diesen Betrag habe Clinton noch um zehn Millionen Dollar aus nicht verwendeten Geldern des Senats-Wahlkampfes aufgestockt, sagte ihre Wahlkampfmanagerin Patti Solis Doyle. Mit den 26 Millionen Dollar sammelte die frühere First Lady so viel Spenden wie kein anderer Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur in der Geschichte der USA in den ersten drei Monaten.

Mit dieser Summe seien die Ziele und Erwartungen des Teams um Clinton weit übertroffen worden, sagte Doyle. Die Wahlkampfmanagerin betonte, dass es sich bei 80 Prozent der Spenden um Beträge von weniger als hundert Dollar handle. 4,2 Millionen Dollar seien über das Internet gesammelt worden. Die insgesamt 50'000 Spender verteilten sich auf alle 50 US-Bundesstaaten.

Einer von Clintons grössten parteiinternen Konkurrenten, John Edwards, sammelte nach Angaben seines Kampagnen-Teams in diesem Jahr bereits mehr als 14 Millionen Dollar - das ist mehr als doppelt so viel wie die Summe, die er in dem ersten Vierteljahr des Wahlkampfs vor der Präsidentschaftswahl 2004 eingenommen hatte.

Der ebenfalls zu den aussichtsreichsten demokratischen Bewerbern zählende Senator Barack Obama gab seine bislang eingenommenen Wahlkampfgelder bisher nicht öffentlich bekannt.

Die Präsidentschaftskandidaten hatten ihren ersten aktuellen Spendenstand bis Samstag der Wahlkommission melden müssen. Die Einnahmen der Kandidaten im ersten Zeitabschnitt werden in der Öffentlichkeit genau verfolgt, weil sie oftmals viel über den weiteren Verlauf des Wahlkampfes aussagen.

(sda/ap/stom)