Wirtschaft
Oerlikon-Chef stutzt sein Millionensalär
Reaktion auf öffentliche Kritik
Der Chef des Hightech-Konzerns OC Oerlikon, Thomas Limberger, krebst nach einer breiten öffentlichen Kritik an seinem Millionensalär zurück. Er verzichtet auf einen grossen Teil der Vergütungen für 2006.
Er wolle Vorwürfen massloser Gehaltsbezüge von vornherein den Boden entziehen. Darum habe er den Verwaltungsrat ersucht, die ihm zugeteilten 40'000 Optionen zurückzunehmen, wie OC Oerlikon bekannt gab.
Der Verwaltungsrat habe diesem Wunsch entsprochen und die Optionen gegen 3000 Aktien zum Tagesschluss-Kurs vom Mittwoch von 720 Franken mit einem Wert von 2,16 Millionen Franken ersetzt.
Weiterhin unverändert bleibt das Grundgehalt von 1,95 Millionen Franken in bar. Zudem bezog Limberger bereits per 1. Januar 2006 genau 5000 Aktien mit einem damaligen Wert von 0,99 Millionen Franken Damit beläuft sich der Jahreslohn Limbergers auf 5,1 Millionen Franken
Die in den Medien getroffene Aussage, er erhalte für 2006 rund 26 Millionen Franken als Vergütung, sei falsch, heisst es weiter. Der tatsächliche Wert der beim Verbleib im Unternehmen frühestens ab 1. Januar 2009 einlösbaren Optionen sei heute rein hypothetischer Natur.
(sda/hesa)







