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Mit dem Segen der Königin von Norwegen

Samstag, 17. März 2007, 14:54 Uhr, Aktualisiert 21:16 Uhr

Munch-Ausstellung in der Fondation Beyeler eröffnet

Im Beisein von Königin Sonja von Norwegen und Bundesrat Pascal Couchepin ist in der Fondation Beyeler in Riehen (BS) die grosse Edvard-Munch-Ausstellung eröffnet worden. Die Monarchin reiste eigens für die Vernissage in die Schweiz.

Vitali und die Königin stehen zwischen zwei Bildern von Edvard Munch und diskutieren.
Königin Sonja von Norwegen posiert mit dem Direktor der Fondation Beyeler, Christoph Vitali, vor den Medien. (reuters)

Vor Medienleuten äusserte sich Königin Sonja sehr positiv über die Ausstellung: Das Beyeler-Museum sei «ein schöner Ort für Bilder», und die Bilder würden in dieser Umgebung für sich selber sprechen. Es sei zudem die grösste Munch-Ausstellung ausserhalb Norwegens, und sie umfasse viele Werke aus Privatbesitz.

Die Königin war am Freitag für einen Kurzaufenthalt angereist. Nach einem Treffen mit Journalisten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich in der Fondation Beyeler nahm sie an einem Essen mit 300 Gästen teil. Unter ihnen waren Bundesrat Pascal Couchepin und Regierungsmitglieder der beiden Basel.

Beeindruckt von den rund 130 Gemälden und 80 weiteren Werken in der Munch-Ausstellung zeigte sich bei einem Rundgang auch Bundesrat Couchepin. Für ihn war es nach der Eröffnung der Ausstellung «Das Gold der Thraker» im Antikenmuseum Basel vom Mittwoch die zweite Vernissage in der Rheinstadt innerhalb von drei Tagen.

Die Ausstellung «Edvard Munch. Zeichen der Moderne» im Beyeler-Museum stellt den norwegischen Künstler und Grafiker (1863-1944) als Vorläufer des Expressionismus ins Zentrum. Sie vereinigt Leihgaben aus fast 50 Museen in Europa und den USA sowie aus über 50 Privatsammlungen und dauert bis am 15. Juli.

(sda/hues)