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Grosi wirft Millionen-Los in Abfall

Freitag, 9. März 2007, 14:50 Uhr, Aktualisiert 15:21 Uhr

Fast 13-Millionen-Gewinn verpasst

Eine Rentnerin aus Nordrhein-Westfalen hätte beinahe ihren Lotto-Gewinn von 13,7 Millionen Euro verpasst. Die 79-Jährige musste ihre Quittung erst einmal tagelang suchen, ehe sie das wertvolle Papier im Müll fand.

Ein Stapel von Lottoscheinen.
Es lohnt sich, Lottoscheine gut aufzuheben. (reuters)

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Die Frau sei durch Veröffentlichungen in der Presse darauf gekommen, möglicherweise den Jackpot geknackt zu haben, sagte WestLotto-Sprecher Elmar Bamfaste.

Die Medien hatten berichtet, dass auf dem Gewinnschein drei Reihen ausgefüllt waren, und er für drei Wochen gültig war. Das passte. «Das könnte mein Schein sein», habe sich die Seniorin gedacht und habe begonnen fieberhaft zu suchen. Nachdem die gesamte Wohnung auf den Kopf gestellt war, kam nur noch der Abfallkübel in Frage.

Dort war die Quittung dann ausgerechnet in die Zeitung eingehüllt, aus deren Horoskop die Frau die Glückszahlen entnommen hatte. Den Gewinn - der achthöchste Einzelgewinn in der deutschen Lotto-Geschichte - will sich die Frau mit ihrer Familie teilen. Die Familien-Spielgemeinschaft hatte das Grosi nämlich in weiser Voraussicht zur «Geschäftsführerin» bestimmt.

Sie selbst wolle sich in eine Seniorenresidenz einkaufen, sagte die frischgebackene Millionärin - mit Blick auf Berge und Seen. Sohn und Enkel sollen ein Eigenheim bekommen - mit getrennten Eingängen, wie sie dem Glücksboten von WestLotto verrieten.

(sda/sprm)