Vermischtes
Grosse Sorge um Elefäntli im Zürcher Zoo
Verdacht auf tödliche Herpesinfektion
Beim Elefantenmädchen Farha im Zoo Zürich haben Ärzte im Mund Blasen entdeckt. Damit verdichtet sich laut Zoo-Direktor Alex Rübel der Verdacht auf eine Herpesvireninfektion.
«Absolute Sicherheit besteht jedoch nicht», sagte Rübel. «Die Situation ist sehr schwierig. Zwar konnten die Ärzte Farha in den Mund schauen, aber nicht gründlich genug», sagte er weiter.
Die Blasen könnten allenfalls auch ein Grund dafür sein, dass das Tier nach wie vor nicht richtig fresse und trinke, meinte Rübel. Eine Prognose über den weiteren Krankheitsverlauf wagt er nicht abzugeben. «Aber es besteht Hoffnung», sagte er. Denn Farha sei nicht innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der Symptome gestorben.
Dies war beim dreijährigen Elefantenbullen Aishu im Jahr 2003 der Fall. Dreieinhalb Jahre davor war auch sein Bruder Xian an den Folgen der Herpesvireninfektion gestorben.
Die beiden Todesfälle hatten dazu geführt, dass die Jungtiere fortan mit immunstärkenden Massnahmen behandelt werden. Die Infektion bewirkt, dass die Blutgefässe durchlässig werden. Dies führt zu einem Kreislaufversagen.
(sda/wyse)
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