Inhalt

Archiv vom 23.02.2007 - Schweiz

Köbi Kuhn versteht Leuenbergers Kritik nicht

«Er hat den Spass nicht verstanden»

Bundesrat Moritz Leuenberger hat gestern das Engagement von Fussball Nationaltrainer Köbi Kuhn im Werbespot des Strom-Giganten Axpo kritisiert. Köbi Kuhn hat in der heutigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins «10vor10» des Schweizer Fernsehens reagiert. mehr

SVP zeigt Bundeskanzler-Ambitionen

Erste Partei mit Interesse auf das Amt

Die SVP will nach dem Rücktritt von Annemarie Huber-Hotz den nächsten Bundeskanzler oder die nächste Bundeskanzlerin stellen. Die freiwerdende Position sei wichtig, und die SVP habe als wählerstärkste Partei Anspruch auf das Amt. mehr

Honegger bleibt bei seiner Version

Ex-Swissair-Präsident enttäuscht von Bundesräten

Eric Honegger, ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Swissair, hält an seinen Aussagen im Swissair-Prozess fest. mehr

Korb für Cannabis-Legalisierung

Kein Gegenvorschlag für die Volksinitiative

Die Gesundheitskommision (SGK) des Nationalrates lehnt die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz» mit 14 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Auch der Gegenvorschlag fand keine Mehrheit. mehr

Lösung für säumige Prämienzahler gesucht

Ausstehende Gelder auf 400 Millionen Franken geschätzt

Immer mehr Versicherte verlieren den Schutz der Krankenversicherung, weil sie die Prämien nicht bezahlen. Die Gesundheitskommission (SGK) des Nationalrates ist besorgt und will etwas gegen die unbefriedigende Situation tun. mehr

Strom- und Pharmaindustrie im Visier

Ziele des Preisüberwachers für 2007

Im laufenden Jahr will Preisüberwacher Rudolf Strahm sein Hauptaugenmerk auf die Medikamentenpreise und die Netztarife der Strombranche legen. Ebenfalls unter die Lupe nehmen will er die Notariats- und Zahnarzttarife. mehr

Über 1000 Schadensmeldungen wegen Erdbeben

Schadensaufnahme erst in drei Monaten abgeschlossen

Nach den Erdbeben wegen des Erdwärme-Projekts in Basel sind bisher rund 250 von über 1500 Schadensmeldungen aufgenommen worden. Ob alle Schäden tatsächlich von den Erdstössen herrühren, steht noch nicht fest. mehr

Anonymes Telefonieren weiterhin möglich

Bundesrat will Rufnummer-Unterdrückung beibehalten

Die Unterdrückung von Handy-Rufnummern soll weiter erlaubt sein. Der Bundesrat hat eine entsprechende Motion des Wallisers SVP-Nationalrats Oskar Freysinger abgelehnt. Ebenfalls erlaubt bleiben soll weiche Pornografie auf dem Handy. mehr

Bundesrat hat sich nicht eingemischt

Druckversuch in Sachen Sabena wird bestritten

Verkehrsminister Moritz Leuenberger widerspricht den Aussagen von Eric Honegger: Von Druck ausüben oder Intervenieren könne im Zusammenhang mit Sabena nicht gesprochen werden. mehr

Aus dem Gerichtssaal: Notizen aus Bülach

Plädoyer des Rechtsanwalts Hohler zu Schorderet

Rechtsanwalt Hohler stellt den Antrag, seinen Mandanten Georges Schorderet freizusprechen. Aldo Schellenberg soll die Staatsanwaltschaft gesteuert haben und so fragt sich Hohler: «Wen wundert’s dass auch die Plädoyers der Staatsanwälte teilweise weitgehend aus einer Wiedergabe der Berichte von Schellenberg bestanden?» mehr

Senioren vernachlässigen sich gesundheitlich

Fettreiche Ernährung und körperliche Inaktivität häufig

Ein Grossteil der zu Hause lebenden Personen über 65 Jahre weist Defizite im Vorsorge- und Gesundheitsverhalten auf. Dies stellt eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums fest, die in Zusammenarbeit mit der Geriatrie der Universität Bern erarbeitet wurde. mehr

Brandstifter beging Selbstmord

Grossbrand in Dottikon vorsätzlich gelegt

Der Grossbrand eines Gewerbegebäudes in Dottikon AG vom Donnerstag ist vorsätzlich gelegt worden. Der mutmassliche Brandstifter beging Suizid. Die Feuerwehr hatte die verkohlte Leiche des 53-jährigen Mannes in den Ruinen gefunden. mehr

Ex-Swissair-Finanzchef fordert Freispruch

Harsche Kritik an der Staatsanwaltschaft

Im Swissair-Prozess hat auch der Anwalt von Ex-Finanzchef Georges Schorderet die Anklage zerpflückt. Die ganze Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft sei unfair gewesen. Schorderet sei deshalb freizusprechen. mehr

Viel Ärger wegen Mobiltelefonie und Cablecom

Jahresbericht des Preisüberwachers

Der Preisüberwacher Rudolf Strahm hat im letzten Jahr 1364 Meldungen aus dem Publikum bearbeitet. Das sind nur 31 weniger als im Rekordjahr 2005. Besonders viele verärgerte Zuschriften gab es wegen den geplanten Senderabschaltungen von Cablecom. mehr