zum Inhalt
zu weiterem Inhalt
zu den Hauptkategorien
zu den Unterkategorien

Geht es nach dem australischen Umweltminister Malcolm Turnbull sollen in Australien ab 2010 nur noch Energiesparlampen von der Decke leuchten. Mit dem Verbot herkömmlicher Glühbirnen will Australien dazu beitragen, Treibhausgase zu reduzieren. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als klassische Glühbirnen.
Umweltschutz in kleinen Schritten
Auch ein kleiner Schritt könne eine grosse Wirkung haben, sagte Malcolm Turnbull. «Wenn der Rest der Welt unserer Führung folgt, wird dies eine erhebliche Energieeinsparung bedeuten.» Die schrittweise Umstellung der Lampen werde nicht nur die Stromrechnung der Haushalte entlasten, sondern auch die Emission von Treibhausgasen im eigenen Land bis 2012 um vier Millionen Tonnen reduzieren.
Wahlkampf steht bevor
Umweltschützer kritisierten die Ankündigung der konservativen Regierung als Tropfen auf den heissen Stein. Ministerpräsident John Howard erklärte, dass der Plan allen Australiern ermögliche, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der konservative Politiker hat erst kürzlich eingeräumt, dass die industrielle Lebensweise für die globale Erwärmung verantwortlich sei. Es wird erwartet, dass der Klimaschutz in diesem Jahr ein wichtiges Wahlkampfthema in Australien sein wird.
Australien verweigert Kyoto-Protokoll
Pro Kopf gemessen lässt kein Land der Welt so viele Treibhausgase in die Luft wie Australien. Das liegt daran, dass das Land zur Energiegewinnung überwiegend auf Kohle setzt. Neben den USA ist Australien das einzige Industrieland, dass das Klimaschutzprotokoll von Kyoto zur Reduzierung der Treibhausgase nicht ratifiziert hat.
(sda/ap/walm)
Seitenende
Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z