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Demnach leitete die für Rüstungskontrollen zuständige Abteilung im US-Aussenministerium diese Woche Ermittlungen ein.
Sie gehe Berichten nach, dass die israelische Armee in den USA hergestellte Streubomben im Südlibanon eingesetzt habe. Diese Bomben öffnen sich in der Luft und streuen grossräumig kleinere Sprengsätze.
Die Zeitung berichtete unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsmitarbeiter auch, dass die Ermittlungen voraussichtlich keinen Verstoss Israels gegen die Geheimabkommen ergeben würden.
UNO berichtete über Einsatz
Der Anti-Minen-Ausschuss der Vereinten Nationen hatte am Donnerstag berichtet, dass im südlichen Libanon an 267 Stellen Streubomben eingeschlagen seien. Die US-Regierung vereinbarte demnach mit Israel in den 70er Jahren, wann die in den USA hergestellten Bomben eingesetzt werden dürfen.
Hilfsorganisationen kämpfen bislang vergeblich für eine ausdrückliche Ächtung der Streubomben (»cluster bombs»), deren Einsatz gegen Zivilisten sie als Verstoss gegen das Völkerrecht bezeichnen.
Die Geschosse wurden erst nach der Unterzeichnung der Genfer Konventionen entwickelt und zählen daher nicht zum ausdrücklich verbotenen Waffenarsenal. Blindgänger von Streubomben können noch nach Jahren explodieren.
(sda/muer)
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