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Swisscom im Streit mit Weko optimistisch

Mittwoch, 9. August 2006, 12:22 Uhr, Aktualisiert 21:17 Uhr

Im Streit mit der Wettbewerbskommission (Weko) um angeblich überrissene Terminierungsgebühren im Mobilfunk gibt sich die Swisscom nach wie vor siegesgewiss.

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Anders als beim Konflikt um die Tarife auf der letzten Festnetzmeile hat der Schweizer Branchenführer trotz einer Bussenandrohung der Weko von 489 Millionen Franken bislang kein Geld auf die hohe Kante gelegt. Für Rückstellungen bestehe kein Anlass, sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter.

Die Wettbewerbshüter sind der Meinung, die Swisscom habe bei der Überleitung von Anrufen von fremden Netzen auf das Swisscom-Netz das Kartellgesetz verletzt und der Konkurrenz zu hohe Tarife verrechnet.

Mit einer definitiven Verfügung der Weko sei frühestens Ende Jahr zu rechnen, sagte Schloter. Sollte die Weko an ihrer Position festhalten, will die Swisscom den Fall bis ans Bundesgericht weiterziehen.

(ap/gasd)