Vermischtes
Eisvogel zum Vogel des Jahres ernannt
Symbol für Artenvielfalt
Der Schweizer Vogelschutz (SVS) hat den Eisvogel zum Vogel des Jahres 2006 ernannt. Der farbenprächtigste aller heimischen Vogelarten ist auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Er soll mit der Ernennung nun zum Botschafter für den Schutz der biologischen Vielfalt werden.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der blau-schillernde Rücken und der rot-orangen Unterseite macht den Eisvogel zum farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Vögel. Er lebt an mässig schnell fliessenden Gewässern sowie an Teichen und Seen in den Niederungen. Aus Schilf oder Gebüsch an den Ufern jagt er Kleinfische, kleine Frösche oder Libellenlarven. An unbewachsenen Steilwänden im Uferbereich gräbt sich der Eisvogel halbmeterlange Brutröhren, um bis zu drei Mal jährlich Junge aufzuziehen.
Gemäss SVS ist dieser Lebensraum durch Flussbegradigungen stark eingedämmt worden. Ungestörte Uferabschnitte seien heute kaum noch vorhanden. Bedroht wird die Existenz der Eisvögel auch durch lange, kalte Winter, wie in die Schweiz dieses Jahr erlebt hat. In solchen Wintern könnten zwischen 70 und 90 Prozent der Vögel sterben, erklärte der Vogelschutz. Der Eisvogel gehört zu den 50 bedrohten Arten, für die eine spezielle Artenförderung nötig ist.
Mit der Ernennung zum Vogel des Jahres 2006 will SVS auf dringliche Förderungsmöglichkeiten des Eisvogels im Speziellen und auf den Schutz der Biodiversität im Allgemeinen hinweisen. Letztes Jahr war der Mauersegler zum Vogel des Jahres deklariert worden.
(ap/wenn)
Meldungen im Tagesverlauf
- Webcam: Schauen Sie unter das Haus
- Jetzt live: Endspurt bei der Verschiebung
- Sammlung Gunter Sachs bringt überraschend Millionen
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang unklar
- Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre
- Tunesien will früheren libyschen Regierungschef ausliefern
- EU-Staaten ringen um Wachstumsstrategie
- Facebook-Aktie: Einer der miesesten US-Börsengänge
- Vorsicht bei Haarentfernung mit Laser
- Günstiger mit Prepaid-Daten-Abo im Ausland
- Handy-Abzocke: Schweizer im Nachteil
- Nachhaltig enthaart mit Blitzlicht-Epilierern
- Vermieter duldet kein hyperaktives Kind
- Unfaire IV-Gutachter in der Kritik
- Olympia-Kandidat Capelli verletzt
- Addio! Schweiz scheitert im Halbfinal des Eurovision Song Contest


Hausverschiebung: «Im Zeitplan» – fast
Facebook-Aktie: Einer der miesesten US-Börsengänge
Euro-Krise bedrängt Frankenkurs
Webcam: Schauen Sie unter das Haus
Jetzt live: Endspurt bei der Verschiebung
Sammlung Gunter Sachs bringt überraschend Millionen
Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang unklar
Spanische Bankia braucht zusätzliche Milliarden
Cupfinal: Bern im Fussball-Fieber
Ständerats-Kommission: Keine Anzeigen mehr gegen Kiffer
Al-Kaida-Gruppe bekennt sich zu Anschlag in Jemen
Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
Auslandschweizer wählen eher rot-grün
















