Vermischtes
Randale nach Trinkgelagen in Spanien
In Spanien haben in der Nacht auf Samstag zehntausende Jugendliche versucht, einen Rekord für das grösste Trinkgelage in der Öffentlichkeit aufzustellen. Dabei griffen die Angetrunkenen in mehreren Städten Polizisten und Feuerwehrleute an.
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80 Menschen wurden verletzt und 70 festgenommen, wie die Polizei mitteilte. In der traditionellen Universitätsstadt Salamanca wurden auch ein Deutscher und in Italiener ein Gewahrsam genommen.
In Barcelona gerieten die Trinkenden besonders heftig mit den Sicherheitskräften aneinander. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Gummigeschossen gegen die Jugendlichen vor, nachdem diese mit Flaschen und Dosen geworfen hatten.
Nach Medienberichten plünderten die Angetrunkenen auch Geschäfte und setzten Müllcontainer in Brand. In Salamanca zündeten die Jugendlichen ebenfalls Mülleimer an.
Zu den ungewöhnlich grossen Trinkgelagen war es gekommen, nachdem in E-Mails und SMS-Kurznachrichten zu «Makro-Botellones» in 20 Städten im ganzen Land aufgerufen worden war.
Trinkpartys, die so genannten «Botellones», sind in den meisten Städten Spaniens verboten. In einigen Städten im Süden des Landes wie etwa Sevilla oder Granada liessen die Behörden die Trinkpartys aber zu.
«Wir haben so etwas noch nie in Granada gesehen», sagte ein Polizeisprecher, der die Zahl der Teilnehmer in der andalusischen Stadt allein auf 25’000 schätzte. «Das ist ohne Zweifel die grösste Botellon in Spanien.»
(reuters/wenm)
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