Specials
Schweinegrippe: Schulen bleiben offen
Die Schweinegrippe hat vorerst keine Auswirkungen auf den Schulbeginn nach den Sommerferien. Mehrere Kantone haben mitgeteilt, gemäss Empfehlung des BAG auf vorsorgliche Schulschliessungen zu verzichten. Die Nachteile aus einer vorsorglichen Schliessung würden Überwiegen.
Navigation
Artikel in diesem Special
- Schweiz sitzt auf Millionen von H1N1-Impfdosen
- Hersteller nehmen bestellten H1N1-Impfstoff nicht zurück
- SF WISSEN mit allen Videos zur Schweinegrippe
- Beda Stadler: «Das aktuelle Schweinegrippe-Virus ist nicht gefährlich»
- Paris storniert Kauf von Grippe-Impfdosen
- Schweinegrippe-Welle harmloser als angenommen?
- Fast 200 Fälle unerwünschter Nebenwirkungen nach H1N1-Impfung
- Hotline des BAG zur Schweinegrippe
- Die sechs Pandemie-Warnstufen der WHO
- 4,5 Millionen Impfdosen für die dritte Welt
- Gipfel der Schweinegrippe-Welle wohl bald erreicht
- alle Artikel
Artikel bewerten
Artikel teilen
Im Pandemieplan des Bundes sind präventive Schulschliessungen vorgesehen, um die Ausbreitung der Schweinegrippe einzudämmen. Nachdem sich die Pandemie aber nicht mehr verhindern lässt, empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Kantonen, momentan davon abzusehen, Schulen vorsorglich zu schliessen.
Die Kantone setzen die Empfehlungen des BAG gemäss ihren eigenen Pandemieplänen um. Und mit Appenzell Ausserrhoden, Aargau, Bern, St. Gallen und Thurgau haben die ersten von ihnen nun bekannt gegeben, vorläufig auf generelle Schulschliessungen zu verzichten.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mache die Schweinegrippe weniger krank als eine saisonale Grippe und scheine auch von den Komplikationen weniger gefährlich, teilte der Kanton Bern mit. Schulschliessungen hätten deshalb aktuell eine geringe Wirkung.
Der Kanton Aargau verwies etwa darauf, dass viele berufstätige Eltern ihre Kinder kurzfristig gar nicht beaufsichtigen könnten und externe Lösungen suchen müssten. Die Schliessung von Schulen würde aber dann erwogen, wenn eine grössere Zahl von Schülern erkrankt oder auch so viele Lehrer ausfallen, dass der Unterricht schlicht nicht aufrechtzuerhalten ist. In der Regel liegt der Entscheid zu einer Schulschliessung beim Kantonsarzt.
Falls überhaupt Schulen geschlossen werden müssten, dürfte sich dies nicht über längere Zeit hinziehen. Nach aktuellem Wissensstand dürfte die Grippe höchstens zu kurzfristigen Schulschliessungen von ein bis zwei Wochen führen, heisst es in der Berner Mitteilung. Deshalb würden vorerst auch keine weiteren Vorbereitungen für einen Fernunterricht getroffen.
(ap/hjw)
Meldungen im Tagesverlauf
- Sammlung Gunter Sachs bringt überraschend Millionen
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang unklar
- Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre
- Tunesien will früheren libyschen Regierungschef ausliefern
- EU-Staaten ringen um Wachstumsstrategie
- Facebook-Aktie: Einer der miesesten US-Börsengänge
- Vorsicht bei Haarentfernung mit Laser
- Günstiger mit Prepaid-Daten-Abo im Ausland
- Handy-Abzocke: Schweizer im Nachteil
- Nachhaltig enthaart mit Blitzlicht-Epilierern
- Vermieter duldet kein hyperaktives Kind
- Unfaire IV-Gutachter in der Kritik
- Olympia-Kandidat Capelli verletzt
- Addio! Schweiz scheitert im Halbfinal des Eurovision Song Contest
- David Villa definitiv nicht an EURO
- ESC-Halbfinal: Das war der Auftritt von Sinplus


Hausverschiebung: «Im Zeitplan» – fast
Facebook-Aktie: Einer der miesesten US-Börsengänge
Webcam: Schauen Sie unter das Haus
Euro-Krise bedrängt Frankenkurs
Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang unklar
Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre
Tunesien will früheren libyschen Regierungschef ausliefern
Massnahmen gegen IV-Betrug sind erfolgreich
Griechisches Parlament aufgelöst
Peter Bichsel: «Ein untrotziger Mensch kann kein Schriftsteller sein»
Vergessene Lottomillionen verfallen
Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
Initiative für Einheitskasse: Erfolgreiche Unterschriftensammlung



