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Schweinegrippe-Panik laut BAG unbegründet
Die Schweinegrippe entwickelt sich in der Schweiz nach wie vor nur moderat. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat deshalb vor Panik gewarnt und auch davor abgeraten, Veranstaltungen aus Angst vor Ansteckungen abzusagen oder Schulen zu schliessen.
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Die Schweinegrippe lasse sich gut mit der saisonalen Grippe vergleichen, erklärte BAG-Direktor Thomas Zeltner. Für Horrorszenarien und Panik bestehe kein Grund.
Es gebe daher auch keinen Anlass, Veranstaltungen oder gar die Herbstsession mit der Bundesratswahl abzusagen, sagte Zeltner. Auch Schulen müssten nicht geschlossen werden.
Doch sei weiterhin Wachsamkeit angesagt. Die Geschichte sei noch nicht ausgestanden. Erkrankte Menschen sollten sich die nötige Bettruhe zu Hause gewähren, um den Erreger nicht weiter zu verbreiten.
Die Fallzahlen hätten sich nicht verändert. Insgesamt seien in der Schweiz elf Fälle hospitalisiert worden. Vier Patienten seien schwer erkrankt, eine Person sei in kritischem Zustand.
Was die Impfung gegen das H1N1-Virus betrifft, so will das BAG nichts überstürzen. Man werde die Situation aber weiterhin genau im Auge behalten, hiess es. Die erste Lieferung von Impfstoff sei für September zu erwarten, sagte Zeltner.
Erste Impfungen seien dann frühestens im Oktober/November denkbar. Es dränge nicht: «Wir haben Zeit». Bevor die pandemische Grippe H1N1 eine Massenimpfung notwendig mache, werde das BAG auch mit der Ärzteschaft über die Tarifgestaltung verhandeln.
(ap/sda/kokb)
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