Specials
Schweinegrippe-Impfzentren in Planung
Wenn im Herbst ein Impfstoff gegen Schweinegrippe bereit steht, soll es kein Gerangel geben. Die Kantone bestimmen zurzeit, wo es Impfzentren geben wird und wer zuerst an die Reihe kommt. Die Impfung soll dabei für alle gratis sein.
Navigation
Artikel in diesem Special
- Schweiz sitzt auf Millionen von H1N1-Impfdosen
- Hersteller nehmen bestellten H1N1-Impfstoff nicht zurück
- SF WISSEN mit allen Videos zur Schweinegrippe
- Beda Stadler: «Das aktuelle Schweinegrippe-Virus ist nicht gefährlich»
- Paris storniert Kauf von Grippe-Impfdosen
- Schweinegrippe-Welle harmloser als angenommen?
- Fast 200 Fälle unerwünschter Nebenwirkungen nach H1N1-Impfung
- Hotline des BAG zur Schweinegrippe
- Die sechs Pandemie-Warnstufen der WHO
- 4,5 Millionen Impfdosen für die dritte Welt
- Gipfel der Schweinegrippe-Welle wohl bald erreicht
- alle Artikel
Artikel bewerten
Artikel teilen
Es sei davon auszugehen, dass die Impfung den Einzelnen nichts koste, sagte Jean-Louis Zürcher vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Noch sei aber nicht entschieden, ob die Krankenkassen die Kosten übernehmen müssen. Falls nicht, wird wohl der Staat einspringen müssen.
In grossen wie kleinen Kantonen sind für die Impfungen spezielle Zentren vorgesehen. In Glarus etwa soll es drei Zentren verteilt im Kanton geben, eines in einem Schulhaus in Niederurnen und je eines in den Feuerwehrgebäuden in Schwanden und im Hauptort Glarus vorgesehen.
Ob die Zentren aber im Herbst tatsächlich eingerichtet würden, hänge davon ab, ob der Kanton sämtliche Impfdosen gleichzeitig geliefert bekomme, sagte der stellvertretende Kantonsarzt Daniel Brunner. Falls nicht, werde die Impfung in Arztpraxen geprüft.
Im Kanton Freiburg soll es 37 Impfzentren geben - die meisten davon in Turnhallen, wie der stellvertretende Kantonsarzt Thomas Plattner sagte. Um auch die Bewohnerinnen und Bewohner in abgelegenen Tälern zu erreichen, plant der Kanton Wallis zusätzlich mobile Impfzentren, wie Kantonsarzt Georges Dupuis sagte.
Bei der Planung der Zentren haben die Kantone auf Konzepte zurückgreifen können, die bei den Pandemie-Vorbereitungen zur Vogelgrippe aufgestellt worden sind, wie verschiedene Kantonsärzte übereinstimmend sagten.
Neben der Planung der Impfzentren bestimmen die Kantone zurzeit, wer zuerst geimpft werden soll. Klar ist bereits, dass Personen im Gesundheitswesen prioritär behandelt werden. Auch Personen mit einem schwachen Immunsystem oder Atemproblemen dürften Vorrang haben.
«Hier warten wir noch auf Empfehlungen aus Bundesbern», sagte der stellvertretende Glarner Kantonsarzt Brunner weiter. Vor allem wissen man noch nicht, ob Kinder generell als Risikogruppe angeschaut und prioritär geimpft werden sollten.
(sda/bers)
Meldungen im Tagesverlauf
- Sammlung Gunter Sachs bringt überraschend Millionen
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang unklar
- Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre
- Tunesien will früheren libyschen Regierungschef ausliefern
- EU-Staaten ringen um Wachstumsstrategie
- Facebook-Aktie: Einer der miesesten US-Börsengänge
- Vorsicht bei Haarentfernung mit Laser
- Günstiger mit Prepaid-Daten-Abo im Ausland
- Handy-Abzocke: Schweizer im Nachteil
- Nachhaltig enthaart mit Blitzlicht-Epilierern
- Vermieter duldet kein hyperaktives Kind
- Unfaire IV-Gutachter in der Kritik
- Olympia-Kandidat Capelli verletzt
- Addio! Schweiz scheitert im Halbfinal des Eurovision Song Contest
- David Villa definitiv nicht an EURO
- ESC-Halbfinal: Das war der Auftritt von Sinplus


Hausverschiebung: «Im Zeitplan» – fast
Facebook-Aktie: Einer der miesesten US-Börsengänge
Webcam: Schauen Sie unter das Haus
Euro-Krise bedrängt Frankenkurs
Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang unklar
Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre
Tunesien will früheren libyschen Regierungschef ausliefern
Massnahmen gegen IV-Betrug sind erfolgreich
Griechisches Parlament aufgelöst
Peter Bichsel: «Ein untrotziger Mensch kann kein Schriftsteller sein»
Vergessene Lottomillionen verfallen
Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
Initiative für Einheitskasse: Erfolgreiche Unterschriftensammlung



