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Schweinegrippe: 1,6 Mio. Spritzen eingetroffen
Die Schutzmassnahmen gegen die grassierende Schweinegrippe laufen in der Schweiz auf Hochtouren. Wenn im Herbst ein Impfstoff gegen das H1N1-Virus bereit ist, sollen alle Schweizerinnen und Schweizer die Möglichkeit haben, sich zu impfen. An einem geheimen Ort bei Bern sind nun die ersten Spritzen eingetroffen.
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Fast 8 Millionen Menschen müssen innerhalb weniger Wochen geimpft werden können. Die Logistiker des Bundes stehen vor einer grossen Herausforderung.
«Wir erhalten bis Ende September wöchentlich eine Lieferung Spritzen. Da die Impfung zwei Dosen erfordert braucht es rund 16 Millionen Spritzen», erklärt Thomas Meister, Chef Pharmaprodukte und -technik der Armeeapotheke gegenüber der «Tagesschau».
Dass der Lagerungsort geheim sei, habe primär mit dem Standort der Armeeapotheke zu tun. Diese sei pharmatechnisch ideal ausgerüstet. In Kühlräumen der Armeeapotheke soll Ende September dann auch der Impfstoff gelagert werden.
«Dank der Vogelgrippe haben wir ein sehr gutes Dispositiv,» sagt Meister. «Die Verteilung des Impfstoffes und der Spritzen in die verschiedenen Impfzentren hat man bereits geplant. In den nächsten Tagen werden die letzten Details geklärt.»
Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vor wenigen Tagen erklärte, dürfte die Impfung in sogenannten Impfzentren den Einzelnen nichts kosten. Noch sei aber nicht entschieden, ob die Krankenkassen die Kosten übernehmen oder der Staat einspringen wird, hiess es.
(sf/bers)
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