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UBS will Probleme 2008 bereinigen
Kurer hält an Drei-Säulen-Geschäftsmodell fest
Die krisengeschüttelte Schweizer Grossbank UBS will ihre durch die Kreditkrise verursachten Probleme noch in diesem Jahr bereinigen. Das Institut habe die UBS-spezifischen Schwierigkeiten grundsätzlich im Griff, sagte der designierte Verwaltungsratspräsident Peter Kurer der «Neuen Zürcher Zeitung».
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Es seien bereits so aggressiv Abschreibungen vorgenommen worden, dass diese auch unter schlechten Marktbedingungen nicht mehr grösser werden könnten, erklärt er in der Samstag-Ausgabe des Blattes.
Er glaube zudem nicht, dass die Bank schlechter aufgestellt sei als ihre Konkurrenten. Kurer erklärte darüber hinaus, er plane eine Reform des Verwaltungsrats und der Investmentbank. Das Drei-Säulen-Geschäftsmodell der Bank solle jedoch erhalten bleiben.
Das Vertrauen in die UBS zurückgewinnen und die Sache mit den Problempositionen definitiv erledigen: Das sind die ersten Aufgaben, die Kurer nach seiner Wahl anpacken will. Die Bank habe einen Reputationsschaden erlitten, es habe einen Vertrauensverlust gegeben. Dies müsse jetzt unbedingt in Ordnung gebracht werden, betont Kurer.
Die Problempositionen sollen laut Kurer in ein Spezialgefäss ausgelagert werden. Das UBS-spezifische Problem habe die Bank im Grunde genommen im Griff. Die verbleibenden Positionen seien so stark reduziert, dass Abschreibungen selbst bei schlechten Marktentwicklungen mathematisch nicht mehr so gewichtig wären wie früher.
Kurer will als weitere dringliche Aufgabe das dreiköpfige Präsidium des Verwaltungsrates, das so genannte Chairman's Office, abschaffen. Dieses soll durch einen Strategie- und einen Risikoausschuss mit sowohl internen als auch externen, neutralen Verwaltungsräten ersetzt werden.
(sda/reuters/halp)
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