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UBS erklärt Gründe des Subprime-Debakels
Drei Geschäftseinheiten schuld
Die Grossbank UBS hat eine Zusammenfassung ihres Berichtes an die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) über das US-Subprime-Debakel veröffentlicht. Der an die Aktionäre gerichtete Text erläutere die wichtigsten Fakten bis zum 31. Dezember 2007.
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Nach Angaben der UBS werden die bis dahin eingegangenen Positionen und die darauf entstandenen Verluste am US-Markt für Subprime-Hypotheken detailliert erläutert. Das Dokument fasse den ausführlichen Bericht zusammen, den die UBS der EBK vorgelegt hat.
Laut dem Bericht sind die Verluste hauptsächlich auf drei Geschäftseinheiten zurückzuführen: die (inzwischen geschlossene) Vermögensverwaltungseinheit Dillon Read Capital Management (DRCM); das Zinsgeschäft der Investment Bank (CDO-Positionen); sowie das ABS-Handelsportfolio des Bereichs Foreign Exchange/Cash Collateral Trading (FX/CCT) der Investment Bank.
Die UBS liess sich bei der Verfassung des Berichts von den Kanzleien Sullivan & Cromwell und Homburger sowie von PricewaterhouseCoopers beraten. Die KPMG habe den Bericht an die Aktionäre sowie jenen an die EBK eingesehen und sei der Auffassung, dass der Bericht für die Aktionäre eine angemessene Zusammenfassung darstelle.
Die UBS hatte 2007 wegen der US-Kreditkrise einen Verlust von 4,4 Mrd. Fr. eingefahren. Die Abschreibungen im vergangenen Jahr beliefen sich auf 21 Mrd. Franken. Im ersten Quartal 2008 kamen nach bisherigen Angaben weitere rund 19 Mrd. Fr. dazu, weshalb die Aktionäre an der Generalversammlung vom Mittwoch eine weitere Kapitalerhöhung über 15 Mrd. Fr. genehmigen sollen.
(sda/horm)
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