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UBS braucht neues Kapital

Montag, 25. Februar 2008, 20:16 Uhr, Aktualisiert 04.03.2008, 13:50 Uhr

Ausserordentliche GV der UBS in Basel

Spannung vor der ausserordentliche Generalversammlung der UBS: Die Aktionäre wollen wissen, wer für die Milliarden-Abschreiber verantwortlich ist. Ausserdem wollen einzelne Aktionäre die geplante Kapitalerhöhung nicht akzeptieren. Hier auf tagesschau.sf.tv werden ab 10 Uhr laufend die neusten Informationen und Wortmeldungen aus der St. Jakobshalle in Basel zu lesen sein.

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UBS-GV

Die UBS will ihre 21-Milliarden-Abschreiber im US-Hypothekarmarkt mit einer grossen Kapitalzufuhr abfedern. Die Schweizer Bank hat deshalb ausländische Investoren gefunden, die neues Kapital im Umfang von 13 Milliarden Franken einschiessen sollen.

Dabei entfallen 11 Milliarden Franken auf die Government of Singapore Investment Corporation (GIC) und weitere 2 Milliarden Franken auf einen ungenannten Investor aus dem Nahen Osten. Kritik an dieser Kapitalerhöhung ist vorprogrammiert, der Anteil der Altaktionäre an der UBS wird sich um etwa 10 Prozent verringern.

An der ausserordentlichen Generalversammlung werden auch die Fragen der Anlagestiftung Ethos zur Risikokontrolle der UBS für Zündstoff sorgen. Ethos ist mit den bisherigen Antworten der UBS zu den Gründen für ihre Milliarden-Abschreiber im US-Hypothekengeschäft nicht zufrieden. Deshalb verlangt Ethos eine Sonderprüfung.

Die Wahl von Marcel Ospel für eine weitere Amtsdauer steht hingegen nicht auf der Traktandenliste. Der UBS-Präsident will sich erst an der ordentlichen Generalversammlung am 23. April bestätigen lassen.

1. Antrag auf Sonderprüfung von Ethos

2. Aktiendividende; Schaffung von genehmigtem Kapital

Hier auf tagesschau.sf.tv erhalten Sie ab 10 Uhr laufend die neusten Informationen und Wortmeldungen aus der St. Jakobshalle in Basel.

(sf/widb)

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