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Kapitalerhöhung mittels Pflichtwandelanleihe

Mittwoch, 27. Februar 2008, 15:34 Uhr, Aktualisiert 04.03.2008, 13:39 Uhr

13 Mrd. Fr. Investoren-Geld aus Singapur und Nahost

Der UBS-Verwaltungsrat beantragte der Versammlung, bedingtes Aktienkapital zu schaffen, indem mit zwei ausländischen Finanzinvestoren eine Pflichtwandelanleihe (Mandatory Convertible Notes, MCN) vereinbart wird.

Panoramabild über die St.-Jakobshalle in Basel mit der Projektion von Marcel Ospel auf der Rückwand.
Der UBS-VR beantragt eine Kapitalerhöhung mit ausländischen Investoren (Michel Sutter)

Ein namentlich nicht genannter Investor aus dem Nahen Osten würde 2 Milliarden Franken in die UBS investieren. Der zweite Geldgeber ist die Investment Management-Gesellschaft «Government of Singapore Investment Corporation Pte. Ltd» (GIC). Diese würde 11 Milliarden Franken in die UBS investieren.

VR-Präsident Ospel: «Sicher nicht. (...)»

Das Ergebnis der Abstimmung zum 3. Traktandum «Pfichtwandelanleihe mit 2 Investoren in Höhe von 13 Mrd. Franken» wird mit ruhiger klassischer Musik bekanntgegeben:

Die geplante Kapitalerhöhung der UBS kann realisiert werden. Ein Investor aus dem Nahen Osten wird 2 Milliarden Franken einbringen. Der andere Geldgeber ist die Investment Management-Gesellschaft «Government of Singapore Investment Corporation Pte. Ltd» (GIC). Sie wird 11 Milliarden Franken einschiessen.

Die Durchführung der Abstimmungen an der ausserordentlichen Generalversammlung der UBS vom Mittwoch wird nicht überprüft. Der entsprechende Antrag eines Aktionärs wurde von der Versammlung mit 513'773’586 Nein gegen 12'178’772 Ja-Stimmen wuchtig verworfen.

(SF / Carmen Gloria Godoy und Benedikt Widmer berichten aus Basel)