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HSH Nordbank klagt gegen UBS
Schweizer Grossbank rechtfertigt sich
Die deutsche HSH Nordbank verklagt die UBS nun definitiv auf Schadensersatz. Die Klage sei vor dem Supreme Court im US-Staat New York eingereicht worden, heisst es in einer HSH-Meldung. Die UBS weist die Vorwürfe zurück.
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In einem Statement äusserte sich die UBS, dass die Klage auf ein strukturiertes Geschäft mit der HSH Bank zurückgeht. Bei der HSH handle es sich um eine branchen- und sachkundige norddeutsche Bank. Die UBS habe das Geschäft seinerzeit über Monate hinaus mit dem Kunden besprochen und verhandelt. Die UBS sei auf seine Wünsche eingegangen.
«Wir haben alle unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllt», so die UBS in «10vor10». «Wir bedauern ausserordentlich, dass der Kunde nun im Umfeld dieser Generalversammlung uns medial unter Druck setzen will. Um dem zu entgegen, haben wir den Kunden gestern selbst in London eingeklagt», so die Schweizer Grossbank in der SF-Nachrichtensendung weiter.
Bereits am Sonntag hatte die HSH die Klage angekündigt. Sie wirft der UBS Missmanagement eines Finanzvehikels vor, mit dem die HSH Nordbank Verluste erlitt. Die Klage bezieht sich auf eine Investition von 500 Millionen Dollar im US-Wohnimmobilienmarkt, die von der UBS strukturiert und verwaltet wurde.
Dieses Portfolio forderungsbesicherter Wertpapiere auf US-Hypotheken, so genannter Collateralised Debt Obligations (CDO), waren von der UBS im Jahr 2002 an die Landesbank Schleswig-Holstein verkauft worden, die in der Folge mit der Hamburgischen Landesbank zur HSH Nordbank fusionierte.
(sf/sda/bosy)
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