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Weiterer Gouverneursposten für die Demokraten

Dienstag, 4. November 2008, 22:28 Uhr, Aktualisiert 05.11.2008, 13:54 Uhr

Seit 2006 in der Mehrheit

Bei den Gouverneurswahl in den USA haben die Demokraten einen weiteren Posten gewonnen. Sie verdrängten in Missouri die Republikaner von der Regierung. Damit werden jetzt 29 Staaten von demokratischen und 21 Staaten von republikanischen Politikern geführt.

Grosse US-Fahnen vor schwarzem Vorhang.
In elf US-Bundesstaaten wurden Gouverneure gewählt. (keystone)

In Missouri hatte der Republikaner Matt Blunt zu Beginn des Jahres überraschend erklärt, dass er nicht wieder antreten werde. Nun gewann der Generalstaatsanwalt dieses Staates, Jay Nixon, die Gouverneurswahl gegen den republikanischen Abgeordneten Kenny Hulshof.

Ein Gouverneur ist als Regierungschef dem Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes vergleichbar. Die Amtsdauer ist von Staat zu Staat unterschiedlich; sie beträgt entweder vier oder fünf Jahre.

Im Alltagsleben der Amerikaner haben sie oft eine grössere Rolle als die Bundesregierung - etwa in der Schulpolitik, im Hochschulwesen oder bei der Gesundheitsversorgung.

Die Wahlen sind ein Auftakt für 2010, wenn in 36 US-Staaten neue Gouverneure zu bestimmen sind. Danach steht auch die Neufassung der politischen Landkarte der USA an, bei der die Gouverneure eine wichtige Rolle spielen: Alle zehn Jahre werden die Kongressbezirke neu bestimmt, wobei die Ergebnisse der Volkszählung einbezogen werden.

(ap/olsm/nk/hesa)

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