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Support für Palin in der Heimat schrumpft
Wichtigste Zeitung Alaskas für Obama
Bis zur Wahl des neuen US-Präsidenten dauert es noch gut eine Woche. Nun wendet sich auch die wichtigste Zeitung Alaskas vom Duo John McCain/Sarah Palin ab. Das Blatt «Anchorage Daily News» möchte lieber Barack Obama im Weissen Haus haben als die eigene Gouverneurin und republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin.
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Die Zeitung gab eine Wahlempfehlung für den demokratischen Kandidaten ab. Es sei zu «riskant», wenn Palin nur «einen 72-jährigen Herzschlag von der Führung der freien Welt» entfernt sei, schrieb die Zeitung mit Blick auf das Alter des republikanischen Kandidaten John McCain.
Palins Nominierung sei zwar ein «denkwürdiges Ereignis» und viele Bürger Alaskas seien stolz darauf, dass der eigene Bundesstaat derzeit so prominent vertreten sei. Lokalpatriotismus dürfe jedoch nicht alle andere Einschätzungen überdecken.
Die Zeitung hält auch McCain für ungeeignet. Er sei der falsche Kandidat in einer kritischen Zeit, schrieb die «Anchorage Daily News» mit Blick auf die Finanzkrise. Mit Obama würde demnach «weit mehr Hoffnung» ins Weisse Haus einziehen.
In den vergangenen Tagen hatten bereits renommierte Zeitungen wie die «New York Times», die «Washington Post» und die «Los Angeles Times» empfohlen, bei der Wahl am 4. November für Obama zu stimmen.
Derweil berichten verschiedene Medien, dass es im Lager der Republikaner zu wachsenden Spannungen kommt. Sarah Palin mache die Wahlkampfstrategen von John McCain für ihre sinkende Popularität verantwortlich und missachte immer häufiger deren Ratschläge, meldete die Internet-Zeitung «Politico.com».
(sda/widb)
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