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Russland gratuliert Obama nicht
Medwedew droht mit neuen Raketen
Der russische Präsident Dmitri Medwedew hofft mit der Wahl Barack Obamas auf bessere Beziehungen mit den USA, gratulierte aber Obama nicht zum Wahlsieg. Im Gegenteil: Einen Tag nach der historischen Wahl kündigt Medwedew die Stationierung neuer Raketen an.
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Russland will als Reaktion auf den in Osteuropa geplanten US-Raketenschutzschirms modernste Kurzstreckenraketen direkt an der polnischen Grenze stationieren. Dies sagte Medwedew in seiner ersten Rede zur Lage der Nation. Zudem kündigte er an, dass Russland das US-System elektronisch stören werde.
Zusätzlich nahm der Präsident Abstand von zuvor geplanten Abrüstungsmassnahmen. Der Abbau von drei Raketen-Regimentern sei auf Eis gelegt, sagte Medwedew weiter.
Die deutsche Bundesregierung hat diese Ankündigung Russlands kritisiert. «Ich halte diese gerade am heutigen Tag für ein falsches Signal zum falschen Zeitpunkt», sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes - auch in Anspielung auf das zeitliche Zusammentreffen mit der US-Präsidentenwahl.
Aussenminister Frank-Walter Steinmeier werde dieses Thema bei nächster Gelegenheit mit der russischen Seite besprechen.
(reuters/sda/meip)
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