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Ready for «Take over»
Obama ernennt Beraterteam für Amtsübernahme
Nach seinem historischen Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen bereitet Barack Obama nun die Amtsübernahme im Weissen Haus vor. Er hat ein Übergangsteam ernannt, das den Regierungswechsel vorbereiten soll. Zudem erhält Obama ein erstes Briefing durch den CIA.
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Dem Übergangsteam gehören auch einige enge Vertraute des früheren US-Präsidenten Bill Clinton an. Geleitet wird das Team somit von dem früheren Clinton-Mitarbeiter John Podesta, der Obama-Beraterin Valerie Jarrett und Pete Rouse, Obamas Stabschef im Senat.
Im Team ist auch Susan Rice, die in US-Medien als mögliche nationale Sicherheitsberaterin in einer Regierung Obama gehandelt wird.
Weitere Mitglieder sind die demokratische Gouverneurin von Arizona, Janet Napolitano, der Dekan der kalifornischen Berkeley Universität, Christopher Edley sowie Federico Pena, der als Verkehrs-und Energieminister unter dem ehemaligen Präsidenten Bill Clinton gedient hatte.
Nach Informationen der «New York Times» soll Obama dem Kongressabgeordneten Rahm Emanuel den Job eines Stabschefs im Weissen Haus angeboten haben. Emanuel diente schon Clinton als enger Berater.
Zur Amtsübernahme gehört es auch, vollumfänglich informiert zu sein. Der 47-Jährige erhält daher am Donnerstag sein erstes Briefing durch die US-Geheimdienste. Er soll die gleichen Informationen bekommen wie der amtierende Staatschef und Oberbefehlshaber George W. Bush.
Dies erklärte CIA-Direktor Michael Hayden in einem Brief an seine Mitarbeiter. Heimatschutz-Minister Michael Chertoff warnte zeitgleich, es bestehe in einer Übergangsphase immer eine erhöhte Gefahr von Terroranschlägen.
Nicht nur Obama, sondern auch die künftige First Lady macht erste Bekanntschaft mit ihrem neuen Leben. Die amtierende First Lady Laura Bush hat Michelle Obama ins Weisse Haus eingeladen.
Michelle Obama kann sich so schon mal den neuen Haushalt unter der neuen Adresse «1600 Pennsylvania Avenue» anschauen. Die scheidende First Lady habe in einem Telefongespräch auch gesagt, dass die beiden Kinder Sasha und Malia mitkommen sollten, sagte Michelle Obamas Sprecherin. Ein Termin für den Besuch werde demnächst vereinbart.
(ap/sda/kokb)
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