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McCain-Anhängerin schürt Rassismus
Geschichte über Angriff erfunden
Rassismus ist in den USA immer noch ein grosses Thema. Dies zeigt nicht zuletzt der aktuelle Wahlkampf. Präsidentschaftsbewerber John McCain scheint nichts gegen diesen Rassismus zu unternehmen. Nun musste eine seiner Anhängerinnen zugeben, dass sie einen Angriff durch einen Schwarzen nur erfunden hatte.
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Die 20-jährige Studentin gehört dem Wahlkampf-Team von John McCain an. Sie hatte angegeben, von einem Schwarzen zu Boden geworfen und ausgeraubt worden zu sein. Zudem habe ihr der Angreifer ein «B» auf die Wange gekratzt.
Die Tat soll sich in Pittsburg, Pennsylvania, ereignet haben. Die Geschichte hatte landesweit für Aufsehen gesorgt. Nachdem die Studentin mehrmals von der Polizei befragt worden war, hat sie zugegeben, die Geschichte bloss erfunden zu haben.
Laut Polizei hatte die junge Frau zu Protokoll gegeben, dass der Dieb auf einen John-McCain-Aufkleber an ihrem Auto wütend reagierte und ihr sagte «von jetzt an wirst du ein Obama-Anhänger sein».
Nach ihrem Geständnis gab die Polizei bekannt, dass die Frau vermutlich unter psychischen Problemen leide.
Aber nicht nur McCain muss sich mit Negativ-Schlagzeilen herumschlagen. In den letzten Tagen hat vor allem seine Vize-Kandidatin Sarah Palin mit immer neuen Enthüllungen die Medien beschäftigt. Aber es sind nicht politische Angelegenheiten, mit denen Palin für Aufsehen sorgt, es geht dabei um ihr Aussehen.
Laut Medienberichten ist die bestbezahlte Person im Wahlkampf-Team der Republikaner nicht etwa strategische Berater oder Analysten - sondern die Visagistin von Sarah Palin. Sie soll sogar mehr verdienen als McCains aussenpolitischer Berater.
Zuvor war bekannt geworden, dass die Republikaner rund 150'000 Dollar in Kleidung, Friseur und Schminke von Palin investiert hatten. Ausgaben in Höhe von jeweils mehreren zehntausend Dollar in US-Nobelkaufhausketten tauchten laut Internetportal «Politico» in den Wahlkampfausgaben des Bundeskomitees der Republikaner (RNC) auf. Derartige Ausgaben habe es vor der Ernennung Palins zur Vizekandidatin nicht gegeben.
Das republikanische Wahlkampfteam erklärte darauf, dass man schon immer geplant habe, die Kleider nach der Wahl für wohltätige Zwecke zu spenden.
(agenturen/sprm)
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