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Emotionale Rede in Chicago

Dienstag, 4. November 2008, 19:14 Uhr, Aktualisiert 04.12.2008, 17:00 Uhr

Obama ruft zur Einheit auf

Der neue US-Präsident Barack Obama hat sich nach seinem Wahlsieg von Zehntausenden jubelnden Menschen im Grant Central Park von Chicago feiern lassen. Nach dem harten Wahlkampf rief Obama das Land zur Einheit auf. Amerika sei nicht eine Ansammlung von «blauen» und «roten» (demokratisch und republikanisch dominierten) Staaten, sondern die Vereinigten Staaten von Amerika.

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Obama hält feurige Rede

Seinem republikanischen Widersacher John McCain zollte er Respekt für den langen Wahlkampf. Er freue sich, mit ihm zusammenzuarbeiten. Hunderttausende feierten in der ganzen Stadt mit. Auch in New York am Times Square und am Rockefeller Center gab es grosse Jubelfeiern.

Obama lebt mit seinen Familie seit vielen Jahren in Chicago. Hier hatte er in den 80er Jahren nach seinem Jurastudium als Sozialarbeiter in einem Schwarzenviertel gearbeitet und seine politische Karriere begonnen.

Der 47-Jährige Obama sicherte sich die erforderliche Mehrheit der 270 Wahlmännerstimmen mit Siegen in Ohio, Florida, Virginia und Iowa. Er sicherte sich zunächst die erwarteten Siege im Nordosten, einer traditionell liberalen Region, und im Mittleren Westen. Bislang konnte noch nie ein Republikaner ohne einen Sieg in Ohio die Präsidentschaftswahl gewinnen.

Obama gewann zudem in seinem Heimatstaat Illinois und war auch in dem heftig umkämpften Pennsylvania erfolgreich. Dort hatte McCain einen besonders intensiven Wahlkampf geführt, um die erwarteten Verluste in anderen Staaten auszugleichen. .

McCain war vor allem im konservativen Süden der USA erfolgreich. Er gewann wie erwartet in Staaten wie Utah, Arkansas, Kansas, Kentucky und Tennessee.

58'945'564

52

John McCain R

160

53'177'336

47

Total Elektoren

538

   

(ap/sda/kurn)

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