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UBS-Krise, Kosovo und Millionenraub

Dienstag, 23. Dezember 2008, 16:07 Uhr, Aktualisiert 29.12.2008, 12:47 Uhr

Rückblick Teil 1/7

Milliardenabschreiber, hohe Verluste und personelle Turbulenzen: Bei der UBS reiht sich nach dem Debakel auf dem US-Hypothekenmarkt eine Hiobsbotschaft an die andere. Im Frühjahr wird der Druck zu gross: Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel muss gehen.

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Jahresrückblick Teil 1

Neuer UBS-Präsident wird der Jurist Peter Kurer. Damit ist die Krise aber nicht überstanden. Im Laufe des Jahres soll es für Kurer und die UBS noch viel schlimmer kommen.

Zwei spektakuläre Gemäldediebstähle erschüttern die Schweizer Kunstszene. In Pfäffikon (SZ) werden zwei Picassos gestohlen. Kurz darauf rauben drei Diebe am helllichten Tag vier Gemälde im Wert von 180 Millionen Franken aus der Bührle-Stiftung in Zürich. Zwei Bilder tauchen wieder auf. Alle anderen Bilder - auch jene aus Pfäffikon - gelten weiterhin als verschwunden.

An der Eigernordwand stellt der Schweizer Alpinist Ueli Steck einen neuen Rekord auf: Bei optimalen Bedingungen und mit minimaler Ausrüstung erreicht Steck nach zwei Stunden und 47 Minuten den Gipfel.

Am 17. Februar entsteht in Europa ein neuer Staat. Das Parlament des Kosovo erklärt einseitig die Unabhängigkeit von Serbien. Der Jubel in Kosovo ist grenzenlos, die Serben bezeichnen die Abspaltung als blanke Tyrannei. Zehn Tage später anerkennt die Schweiz den neuen Staat Kosovo.

Ein neues Kapitel wird auch in Kuba aufgeschlagen: Staatschef Fidel Castro tritt wegen gesundheitlicher Probleme nach knapp 50 Jahren zurück. Das Land bleibt aber in Castro-Hand: Nachfolger wird Raoul Castro, der 76-jährige Bruder von Fidel.

Die Klatschspalten füllen während Wochen Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Carla Bruni. Heiraten sie oder heiraten sie nicht? Sogar an Regierungs-Pressekonferenzen wird das Thema aufgegriffen. Doch Sarkozy schweigt - und heiratet am 2. Februar heimlich seine Carla.

(sf/meip)