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Maurer, Terror in Mumbai und Piccard

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 18:39 Uhr, Aktualisiert 20:15 Uhr

Rückblick Teil 7/7

Eigentlich wollte er gar nicht, aber der Partei zuliebe stellte er sich doch zur Verfügung: Ueli Maurer wird als Nachfolger von Samuel Schmid in den Bundesrat gewählt. Verlierer ist Christoph Blocher, der nach dem ersten Wahlgang seinen Verzicht bekannt gibt.

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Jahresrückblick Teil 7

Mit Ueli Maurer gibt die SVP ihr Comeback im Bundesrat. Der ehemalige SVP-Präsident erreicht im dritten Wahlgang genau das absolute Mehr und damit überflügelt Bauernpräsident Hansjörg Walter (SVP/TG) um eine Stimme.

Ueli Maurer wird das VBS übernehmen - und hat bereits klare Vorstellungen: Die Schweiz soll die «beste Armee der Welt» erhalten.

In Thailand eskalieren die Proteste gegen die Regierung von Ministerpräsident Somchai Wongsawat. Regierungsgegner blockieren eine Woche lang den internationalen Flughafen von Bangkok. Tausende Touristen sitzen fest.

Ein thailändisches Verfassungsgericht verurteilt dann Ministerpräsident Somchai samt seiner Regierungspartei wegen Wahlbetrugs. Neuer Ministerpräsident wird Abhisit Vejjajiva von der oppositionellen Demokratischen Partei.

Terroristen richten in der indischen Metropole Mumbai ein Blutbad an. An zehn Orten schlagen sie gleichzeitig zu. Die Anschläge fordern 174 Menschenleben, weitere 200 werden zum Teil schwer verletzt.

In Griechenland spielen sich bürgerkriegsähnliche Szenen ab, nachdem ein Polizist einen 15-Jährigen bei einem Scharmützel erschossen hatte. Tausende von Autonomen ziehen durch die Innenstädte und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.

Anfang November stirbt Tiefseeforscher Jaques Piccard im Alter von 86 Jahren. Die Meere und das Tiefsee-Tauchen waren seine grosse Leidenschaft. 1960 hatte Jacques Piccard den tiefsten Punkt der Erde erreicht: Den 10'910 Meter tiefen Marianen-Graben im Pazifik.

(sf/meip)