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Katastrophen, EURO 2008 und Kander-Unfall

Samstag, 27. Dezember 2008, 21:14 Uhr, Aktualisiert 28.12.2008, 14:17 Uhr

Rückblick Teil 3/7

Zwei schwere Naturkatastrophen erschüttern den asiatischen Kontinenten. Der Zyklon «Nargis» rast mit über 130 Kilometern pro Stunde über Burma und bringt Tod und Zerstörung. Nur wenige Tage später erschüttert ein Erdbeben der Stärke 7,8 den Südwesten Chinas.

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Jahresrückblick

In Burma sterben weit über 130'000 Menschen in den Fluten, hunderttausende Burmesen werden verletzt, rund eine Million Menschen werden obdachlos. Die Militärjunta zeigt sich während Wochen unfähig, den Opfern des Zyklons «Nargis» zu helfen. Nicht einmal internationale Hilfe lassen die Militärs ins Land.

Beim schweren Erdbeben in China sterben fast 90'000 Menschen, weitere 400'000 werden verletzt. In der stark betroffenen Provinz Sichuan werden hunderte Dörfer und Städte zerstört. Fünf Millionen Menschen sind obdachlos.

Auf diesen Tag haben tausende Fussballfans jahrelang gewartet: Am 7. Juni wird in Basel die EURO 2008 eröffnet. In Erinnerungen bleiben weniger die sportlichen Leistungen der Schweizer Nationalmannschaft als die friedliche Fest-Stimmung in den Städten. Die Schweiz entdeckt dabei die Liebe zu den Holländern. Und die bedanken sich mit einem orange-farbenen Feuerwerk in Bern und Basel.

Am 12. Juni kommt es im Berner Oberland zu einer der grössten Tragödien der Schweizer Armee. Fünf Soldaten sterben bei einer Kaderübung in den Fluten der Kander. Das Unglück hat Konsequenzen auf höchster Ebene: Korps-Kommandant Walter Knutti tritt zurück. Armeechef Roland Nef verbietet «Übungen ohne Bezug zum Auftrag».

In Paris stirbt Yves Saint Laurent im Alter von 71 Jahren. Der Revolutionär der Modebranche wusste schon früh zu polarisieren. Legendär waren in den 60er-Jahren seine Hosenanzüge für Frauen - damals ein ungeheuerlicher Akt der Emanzipation.

(sf/meip)