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Teil VI: Oktober und November 2007

Sonntag, 30. Dezember 2007, 20:52 Uhr, Aktualisiert 13:28 Uhr

Eidg. Wahlen, UBS-Abschreiber, Thuner Sex-Affäre

Bei den Wahlen zum eidg. Parlament müssen SP und FDP kräftig Federn lassen. Grüne und CVP legen zu - die grosse Gewinnerin ist aber einmal mehr die SVP, die ihren Wahlkampf voll auf Bundesrat Blocher ausgerichtet hat.

Frau geht an SVP-Wahlplakaten vorüber.
Die SVP gab für den Wahlkampf soviel Geld aus wie alle anderen Parteien zusammen. (reuters)

Die Wahl in den Ständerat bleibt aber sowohl dem abtretenden Parteipräsidenten Ueli Maurer als auch seinem Vize Toni Brunner versagt.

Die Hypotheken-Krise in den USA fordert weitere Opfer. Die UBS gibt anfangs Oktober einen ersten Abschreiber von rund 4 Milliarden Franken bekannt. Im Dezember sind es dann gesamthaft 16 Milliarden. UBS-Präsident Marcel Ospel schämt sich und verzichtet auf seinen Bonus, aber nicht auf sein Amt.

Einen peinlichen Auftritt hat auch Martina Hingis. Sie stehe unter Verdacht, gekokst zu haben, sagt sie an einer Medienkonferenz - und tritt zurück.

In Thailand sterben acht Menschen bei einem Höhlenunglück, darunter eine vierköpfige Familie aus der Schweiz. Von der Reisegruppe überlebt einzig eine britische Touristin.

Mitten in Zürich, am Limmatquai, brennt eines Nachts das Zunfthaus «Zur Zimmerleuten» lichterloh. Bei den Löscharbeiten kommt ein Feuerwehrmann ums Leben, als der Dachstock unerwartet zusammenbricht. Als Brandursache wird ein elektrischer Defekt festgestellt.

Negativschlagzeilen für den FC Thun: Sechs Spieler und drei Ehemalige werden verdächtigt, sexuelle Kontakte zu einer 15-Jährigen gehabt zu haben. Die Taten - von Zungenkuss bis Geschlechtsverkehr - seien «grösstenteils» im Einverständnis mit dem Mädchen geschehen.

(sf)