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Teil I: Januar und Februar 2007

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 13:42 Uhr, Aktualisiert 18:47 Uhr

Calmy-Rey an Spitze, Orkan Kyrill, Stoibers Abgang

Mit Micheline Calmy-Rey hat die Schweiz zum zweiten Mal eine Bundespräsidentin. Zu Silvester übernimmt sie das Amt von Bundesrat Moritz Leuenberger und schaut sich danach das Feuerwerk in Zürich an. Einige Monate später verlagern sich die Wirbel von der Politik auf das Wetter: Orkan Kyrill jagt mit über 140 km/h über Europa.

Porträt-Bild von Micheline Calmy-Rey
«Madame la présidente»: Zum zweiten Mal steht 2007 der Regierung eine Frau vor. (keystone)

Das Wetter ist zu Jahresbeginn unverhältnismässig mild. In der Neujahrsnacht zeigt das Thermometer 15 Grad an. Die Organisatoren des Lauberhorn-Rennens werden ob der Wetterkapriolen nervös. Abhilfe bringt viel Kunstschnee, das Lauberhorn-Rennen kann über die Bühne gehen. Zum Sieger wird der Amerikaner Bode Miller gekürt.

Medaillenregen gibt es für die Schweiz dafür an den Snowboard-Weltmeisterschaften in Arosa. Sieben Mal Edelmetall heisst da die Ausbeute.

Europa wird von Orkantiefs heimgesucht. «Kyrill» jagt mit über 140 km/h über Land und Meer. An der Nordseeküste herrscht Sturmwarnung. Die MS Napoli gerät vor der Küste Südenglands in Seenot.

Derweil stolpert der bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber über seine Parteigenossin Gabriele Pauli. Mit der Stoiber-Ära geht eine 30-jährige Politikerkarriere zu Ende. Auch Gabriele Pauli kehrt der Partei den Rücken und tritt im Herbst 2007 aus.

Am Titlis ereignet sich ein tragischer Unfall. Zwei Kinder rutschen auf einer eisigen Fläche ab. Eines der Mädchen überlebt den Unfall nicht. Der verantwortliche Skitourenleiter wird später wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.

(sf/bosy)