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Internet-Inserat: Reimann wehrt sich

Mittwoch, 4. Februar 2009, 12:38 Uhr, Aktualisiert 05.02.2009, 10:43 Uhr

Lukas Reimann (SVP/SG) wehrt sich gegen den Vorwurf, er stehe hinter einer Internet-Site, die arbeitslosen Deutschen empfiehlt, in die Schweiz auszuwandern. Damit wolle er Stimmung gegen die Personenfreizügigkeit machen, werfen ihm verschiedene Medien vor. Gegenüber der «Rundschau» distanziert sich Reimann von diesen Vorwürfen.

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Internet-Politik: Wahl- und Abstimmungskämpfer entdecken das Netz

«Besser Leben in der Schweiz»: mit diesem Slogan lockt die Site www.come-to-switzerland.com deutsche Arbeitslose in die Schweiz. In verschiedenen Medien wird darüber gerätselt, wer hinter dieser Kampagne stecken könnte.

Es wird spekuliert, dass Gegner der Personenfreizügigkeit Stimmung gegen die Vorlage vom 8. Februar machen wollen. Schliesslich dauert es nur noch wenige Tage bis zu den Abstimmungen.

Lanciert wurde die Diskussion vom «TagesAnzeiger», der Kreise um Lukas Reimann verdächtigt, hinter der Aktion zu stecken.

Reimann distanziert sich gegenüber der «Rundschau» von diesen Vorwürfen. Er habe nichts mit dieser Site zu tun, betonte er.

Bereits am Morgen reagierte das Komitee «Youngforfun», dessen Co-Präsident Lukas Reimann ist. Reimann war eine der treibenden Kräfte hinter dem Referendum gegen die Personenfreizügigkeit. Es seien «Verschwörungstheorien und Unwahrheiten», welche von verschiedenen Medien verbreitet würden, schreibt das Komitee in einer Stellungnahme.

Nun hat sich auch der Betreiber der Internet-Site zu Wort gemeldet. Er schreibt auf der umstrittenen Webseite, dass seine Seite in den Medien und auf Foren «auf übelste Art und Weise verunglimpft» werde. Damit würden seine Kunden verärgert, beschwert sich der Betreiber. Doch der Tonfall der Stellungnahme lässt vermuten, dass diese nicht ganz ernst gemeint ist.

(sf/sprm)

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