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EU gratuliert der Schweiz
Beziehung zu Brüssel gestärkt
Glückwünsche ans Schweizer Volk vom EU-Kommissionspräsidenten - die Europäische Union reagiert erfreut auf den klaren Abstimmungsausgang zur Personenfreizügigkeit.
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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gratulierte am Sonntagnachmittag bei einem Telefonat Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, wie er in einer Mitteilung erklärte.«Ich habe ihn gebeten, dem Schweizer Volk diese Glückwünsche zu übermitteln», fügte Barroso an.
Dieses Abkommen sei ein Schlüsselabkommen in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Schweiz. «Die positive Abstimmung des Schweizer Volkes öffnet die Tür für eine weitere Verstärkung des dichten Netzes unserer Beziehungen in den Bereichen gemeinsamer Interessen. Ich bin sicher, dass wir unsere ausgezeichneten Beziehungen weiter vertiefen werden.»
Der EU-Botschafter in Bern, Michael Reiterer, zeigte sich überrascht und erfreut über das klare Ja zur Personenfreizügigkeit gezeigt, auch wenn er immer mit einer Zustimmung gerechnet habe. Die Schweizer Rationalität habe obsiegt, sagte Reiterer.
Auch der bulgarische Botschafter in Bern, Atanas Pavlov, ist zufrieden. Er sei froh, dass die pragmatisch geführten Argumente für das Schweizer Volk am Ende wichtiger waren. Das Ja sei «gut für Bulgarien, gut für die EU und gut für die Schweiz».
Auch der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier hat das Ja zur Personenfreizügigkeit begrüsst. «Ich bin froh, dass die bisher befristeten Regelungen zwischen der EU und der Schweiz über die freie Wahl von Wohnsitz und Arbeitsplatz nun unbegrenzt verlängert werden können», erklärte Steinmeier.
Das Votum stärke all diejenigen, die sich für eine weitere Annäherung und noch engere Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz einsetzten. «Auch die Bundesregierung wird weiter aktiv für den Ausbau dieser Beziehungen eintreten», heisst es in der schriftlichen Stellungnahme des deutschen Aussenministers.
(sda/ap/sf/frua)
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