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Abstimmungen

Deutlich weniger Zuwanderer aus EU-Ländern

Freitag, 16. Januar 2009, 21:11 Uhr, Aktualisiert 18.01.2009, 10:21 Uhr

Eveline Widmer-Schlumpf gibt neuste Zahlen bekannt

In der «Arena» hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf die neusten Zuwanderungszahlen aus den EU-Ländern in die Schweiz bekannt gegeben. Diese sind stark rückläufig.

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Abstimmungs-Arena zur Personenfreizügigkeit

«In den Monaten November und Dezember betrug die Zuwanderung noch rund 4000 Personen, während sonst der Durchschnitt pro Monat bei 7000 Personen liegt», so die Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf in der SF-Diskussionssendung «Arena».

«Die deutliche Abnahme zeigt, dass das System der Personenfreizügigkeit sensibel und rasch reagiert auf die Situation auf dem Arbeitsmarkt», erklärte Widmer-Schlumpf.

Mehr Zuwanderungen bis Oktober

«Das ist zum Jahresende ein drastischer Rückgang im Vergleich zu den Quartalen 1 bis 3.», bestätigt Eduard Gnesa, Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM). Wenn wegen der Finanzkrise weniger Arbeitsplätze vorhanden seien, kämen weniger Leute in die Schweiz.

An der Spitze der Zuwanderungsnationen liegt mit grossem Abstand Deutschland. «Doch auch hier hat die Zuwanderung im Dezember um 40 Prozent abgenommen», so Widmer-Schlumpf in der ersten «Arena» zur Personenfreizügigkeit.

(sf/weis)

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