Archiv
Berner SVP bleibt uneins
Nein-Parole zur Personenfreizügigkeit
Die SVP des Kantons Bern bleibt auch nach der Abspaltung der BDP in wichtigen Fragen gespalten. Die Delegierten beschlossen in Belp mit 163 zu 105 Stimmen die Nein-Parole zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit.
Navigation
Artikel zu dieser Vorlage
- Personenfreizügigkeit klar angenommen
- Vermehrt Ja-Stimmen auf dem Land
- Blocher bezeichnet Abstimmungssieger als Nazis
- Schweizer sind «gute Europäer»
- Klares Nein zu Experimenten
- Befürworter freuen sich über deutliches Ja
- Gegner zufrieden mit Achtungserfolg
- Bundesrätinnen sind hocherfreut
- EU gratuliert der Schweiz
- Was das Volk beschlossen hat
- «Vernunft besiegt Fremdenfeindlichkeit»
- alle Artikel
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Schweizerische Mutterpartei hatte Ende November mit 432 zu 45 Stimmen viel eindeutiger die Nein-Parole für die Abstimmung vom 8. Februar 2009 gefasst. Die Debatte in der bernischen SVP widerspiegelte indes weitgehend das Dilemma der Partei auf nationaler Ebene: Für die Personenfreizügigkeit, aber gegen die Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien.
Absolut chancenlos war ein Antrag von Nationalrat Rudolf Wandfluh, die Abstimmung zu boykottieren, weil die Vorlage ein «Dräckpäckli» sei. Der Boykott sei zwar unsympathisch, aber im vorliegenden Fall der einzig konsequente Weg. Die unverfälschte Stimmabgabe sei nicht möglich.
Die Verknüpfung von zwei Fragen sei zwar undemokratisch und falsch, aber eine Tatsache, bedauerte nicht nur Nationalrat Andreas Aebi. Mit der Auflösung der Verträge bei einem Nein werde die Schweiz jedoch vor dem Nichts stehen. Es gelte den erfolgreichen bilateralen Weg weiter zu gehen, warb Aebi allen Einwänden zum Trotz für ein Ja.
Nationalrätin Andrea Geissbühler führte als Gegnerin aus, der Bundesrat betreibe eine Angstkampagne, politisiere ohne Rückgrat und breche Versprechen. Nach einem Nein des Volkes gehöre die Vorlage wie einmal versprochen getrennt noch einmal vorgelegt.
(sda/widb)
Meldungen im Tagesverlauf
- Tödliches Cyber-Mobbing: Täter erhält nur 30 Tage Haft
- Starkes Erdbeben rüttelt Bulgarien wach
- Das sind die stärksten Marken der Schweiz
- Bus stürzt über Klippe in Albanien
- Spürhunde finden gefährlichen Käfer
- Drei Bergsteiger sterben am Mount Everest
- Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
- Mihajlovic neuer serbischer Nationaltrainer
- Olympia ohne Schweizer Ruderinnen
- Anlegern gefällt Facebook nicht: -11 %
- Bacsinszky verzichtet auf French Open
- Protestwahl: Italien stimmt für Komiker Grillo
- Italien nach Erdbeben im Grosseinsatz
- Auch Nationalratskommission sagt Ja zu Steuerabkommen
- Platz 8 für Schweizer Crawl-Staffel
- EU hebt Mahnfinger in Richtung Belgrad












