Inhalt

Zweiter Wahlgang für Urner Ständeratswahl nötig

Dienstag, 2. März 2010, 12:07 Uhr, Aktualisiert 07.03.2010, 23:35 Uhr

Bei der Urner Ersatzwahl in den Ständerat hat keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr erreicht. Es kommt zu einem zweiten Wahlgang. Nach der ersten Runde liegt der parteilose Markus Stadler überraschend vor der CVP-Kandidatin Heidi Z'graggen und dem Grünen Alf Arnold.

Mehr zum Thema

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Navigation

Artikel teilen

Der parteilose Noch-Finanzdirektor Markus Stadler erhielt 4224 Stimmen. An zweiter Stelle liegt seine Amtskollegin, die Justizdirektorin Heidi Z'graggen (CVP). Auf sie entfielen 3130 Stimmen. Der Grüne Alf Arnold kam auf beachtliche 2023 Stimmen.

Bild Porträt von Markus Stadler.
Der Parteilose Markus Stadler steht nach dem ersten Wahlgang in der «Poleposition». key/archiv
Bild Porträt Z'graggen.
Regierungsrätin Heidi Z'graggen belegt für die CVP den zweiten Platz. key/archiv

Noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden ist Stefan Kempf, der erst für die SVP kandidieren wollte, sich dann aber selber aus dem Rennen nahm und aus der Partei austrat. 459 Wählerinnen und Wähler schrieben seinen Namen auf den Wahlzettel.

Bild Porträt von Alf Arnold
Achtungserfolg für den Alpen-Initiative-Geschäftsführer Alf Arnold. key/archiv

Nun kommt es am 25. April 2010 zu einem zweiten Wahlgang um die Nachfolge des überraschend im November 2009 zurückgetretenen CVP-Ständerats Hansruedi Stadler. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,5 Prozent.

Bild Porträt Stefan Kempf
Stefan Kempf erhielt - auch ohne Kandidatur - über 400 Stimmen. sf

Ersatzwahl Ständerat Uri - erster Wahlgang 7. März 2010

Stimmen haben erhalten:
Markus Stadler (parteilos) 4'224
Heidi Z'graggen (CVP) 3'130
Alf Arnold (Grüne) 2'023
Stefan Kempf (parteilos) 459
Zweiter Wahlgang für Urner Ständeratswahl nötig

(sda/horm)