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Emme-Hochwasserschutz kann gebaut werden
Der Hochwasserschutz an der Emme zwischen Biberist und Gerlafingen im Kanton Solothurn kann gebaut werden. Das Volk bewilligte mit einer Ja-Mehrheit von 81,13 Prozent den Kantonsanteil von 9,9 Millionen am insgesamt 22 Millionen Franken teuren Projekt.
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Bei einer Stimmbeteiligung von 42,15 Prozent legten 57'162 Solothurnerinnen und Solothurner ein Ja in die Urne. 13'293 Stimmberechtigte lehnten den kantonalen Kostenanteil für das völlig unbestrittene Projekt ab.
Mit dem Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt sollen Biberist und Gerlafingen künftig gegen die Folgen eines Jahrhunderthochwassers gerüstet sein. Bei den Hochwassern in den Jahren 2005 und 2007 waren die Gemeinden knapp einer Katastrophe entgangen.
Die Bauarbeiten für das Vorhaben beginnen im kommenden Sommer. An die Gesamtkosten von 22 Millionen Franken bezahlen der Kanton 9,9 Millionen, der Bund 7,7 Millionen und die Gemeinden 4,4 Millionen Franken.
Aushubmaterial als Kostenrisiko
Der Flusslauf der Emme wird auf eine Sohlenbreite von 45 bis 50 Meter ausgeweitet. Damit sinkt der Wasserspiegel und die Emme erhält einen Teil ihrer früheren Dynamik zurück.
In Biberist wird der Damm um bis zu 1,4 Meter verstärkt. Das Projekt sieht weiter vor, die Ufer abzuflachen und die beiden Schwellen für Fische überwindbar zu machen.
Ein unbekannter Faktor ist die Entsorgung von belastetem Aushubmaterial aus der Emme. Daher sind für Unvorhergesehenes 3 Millionen Franken eingeplant. Der Boden wurde in erster Linie von der Kehrichtdeponie in Biberist und dem Stahlwerk Gerlafingen verschmutzt.
(sda/frua)
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