Archiv
SVP verpasst Regierungssitz in Obwalden
Die Obwaldner SVP hat den Sprung in die Regierung ein weiteres Mal nicht geschafft. Gewählt wurden die bisherigen Mitglieder der Regierung: je zwei Vertreter der CVP und der FDP sowie einer der Christlichsozialen (CSP). Bei den Wahlen ins Kantonsparlament geht die SVP als Siegerin hervor.
Artikel bewerten
Navigation
Artikel teilen
Der Herausforderer der SVP, der 51-jährige Engelberger Gemeinderat und Unternehmer Martin Odermatt, erzielte wie schon bei einer Ersatzwahl im vergangenen November ein sehr gutes Resultat.
Mit 6859 Stimmen lag Odermatt sogar über dem absoluten Mehr von 6565 Stimmen. Als letztplatziertem der sechs Kandidaten bleibt ihm aber der Einzug in die Exekutive verwehrt.
Das beste Resultat erzielte Hans Wallimann (CVP), der Vater der neuen Obwaldner Steuerpolitik («Flat Rate Tax»); er erhielt 9960 Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgt der christlichsoziale Franz Enderli, vor Frau Landammann Esther Gasser Pfulg (FDP) und Niklaus Bleiker (CVP).
Wahlen in die Obwaldner Regierung
| Kandidierende | Stimmen | ||
| Hans Wallimann (CVP, bisher) | 9'960 | ||
| Franz Enderli (CSP, bisher) | 9'277 | ||
| Esther Gasser Pflug (CVP, bisher) | 9'089 | ||
| Niklaus Bleiker (CVP, bisher) | 8'994 | ||
| Paul Federer (FDP, bisher) | 8'292 | ||
| Martin Odermatt (SVP, neu), nicht gewählt | 6'859 | ||
| Absolutes Mehr | ---6'565 |
Bleiker hatte sich für die umstrittenen «Sonderwohnzonen» eingesetzt, die vom Volk deutlich verworfen wurden. Das schlechteste Resultat der Gewählten musste der amtsjüngste Regierungsrat, Paul Federer (FDP), einstecken. Federer wurde im vergangenen November gewählt und hat sein Amt gerade erst am 1. Februar angetreten. Die Stimmbeteiligung lag bei 54,95 Prozent.
Bei den Wahlen in den Obwaldner Kantonsrat hat die SVP fünf Sitze dazugewonnen. Für die eher stabilen Obwaldner Verhältnisse ist der Sitzgewinn der SVP im Kantonsrat massiv.
Get the latest Flash Player here.
|
Sitzverteilung Kantonsrat Obwalden 2010
Quelle: ow.ch
|
Die Volkspartei konnte ihre Vertretung von 6 auf 11 Mitglieder aufstocken und ist damit die zweitstärktes Fraktion. Drei Sitzgewinne gehen auf Kosten der CVP, zwei auf Kosten der Christlichsozialen (CSP).
Trotz ihren drei Verlusten bleibt die CVP im Obwalden mit 20 Sitzen mit Abstand die stärkste Kraft. FDP und SP blieben von Verlusten verschont. Keine Chancen hatten die Jungparteien (JCVP und Juso) sowie die Bewegung «Volksrechte gelten - Ja zur Demokratie», die Alpnach angetreten war.
(sda/horm/schj)
Meldungen im Tagesverlauf
- Starkes Erdbeben rüttelt Bulgarien wach
- Das sind die stärksten Marken der Schweiz
- Bus stürzt über Klippe in Albanien
- Spürhunde finden gefährlichen Käfer
- Drei Bergsteiger sterben am Mount Everest
- Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
- Mihajlovic neuer serbischer Nationaltrainer
- Olympia ohne Schweizer Ruderinnen
- Anlegern gefällt Facebook nicht: -11 %
- Bacsinszky verzichtet auf French Open
- Protestwahl: Italien stimmt für Komiker Grillo
- Italien nach Erdbeben im Grosseinsatz
- Auch Nationalratskommission sagt Ja zu Steuerabkommen
- Platz 8 für Schweizer Crawl-Staffel
- EU hebt Mahnfinger in Richtung Belgrad
- Kein Einlenken auf Eurobonds in Sicht












