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SVP holt zweiten Regierungssitz in Nidwalden

Dienstag, 2. März 2010, 16:53 Uhr, Aktualisiert 07.03.2010, 23:31 Uhr

Im Kanton Nidwalden sind bei den Regierungsratswahlen fünf der sieben Sitze im ersten Wahlgang vergeben worden. Die drei Bisherigen schafften die Wiederwahl auf Anhieb. Die SVP holte einen zweiten Sitz. Für die Grünen dürfte es schwer werden, das einzige linke Mandat im siebenköpfigen Gremium zu verteidigen. Im Kantonsparlament stellt neu die SVP die stärkste Fraktion.

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Finanzdirektor Hugo Kayser (CVP) machte das beste Resultat. Er holte bei einem absoluten Mehr von 7711 Stimmen 11'573. Hinter ihm folgen Volkswirtschaftsdirektor Gerhard Odermatt (FDP, 10'409 Stimmen) und Landwirtschaftsdirektor Ueli Amstad (SVP, 10'307).

Zwei Neue wurden ebenfalls im ersten Wahlgang gewählt, nämlich der Hergiswiler Gemeindepräsident Hans Wicki (FDP, 9263) und Landratspräsident und Militärtestpilot Res Schmid (SVP, 8369).

Regierungsrat Nidwalden 2010

Kandidierende: Stimmen:
Kayser Hugo (CVP, bisher) 11'573
Odermatt Gerhard (FDP, bisher) 10'409
Amstad Ueli (SVP, bisher) 10'307
Wicki Hans (FDP) 9263
Schmid Res (SVP) 8369
Absolutes Mehr 7711
von Deschwanden Yvonne (FDP) 7095
Bissig Alois (CVP) 6986
Wyrsch Maria (CVP) 6546
Dillier Claudia (GN) 5024

Die SVP war erst vor zwei Jahren bei einer Ersatzwahl auf Kosten der CVP in die Regierung eingezogen. Den Gewinn des zweiten Sitzes kommentierte Parteipräsident Peter Wyss als Lohn für eine konsequent bürgerliche Politik.

Ziel der FDP ist es nun, ihre drei Sitze zu verteidigen. Im ersten Wahlgang holte sie zwar nur zwei Sitze, doch alt Landrätin Yvonne von Deschwanden (FDP, 7095) ist als beste Nichtgewählte in einer guten Position für den zweiten Wahlgang vom 2. Mai.

Die CVP möchte den 2008 verlorenen dritten Sitz zurückholen. Am Sonntag holte sie erst ein Mandat. Auf dem siebten und letzten Regierungsplatz rangiert Verhörrichter Alois Bissig (CVP, 6986), auf dem achten Platz die Buochser Gemeinderätin Maria Wyrsch (CVP, 6546).

Abgeschlagen mit nur noch 5024 Stimmen landete die Grüne Landrätin Claudia Dillier auf dem letzten Platz. Die Grünen haben den bisherigen Sitz von Leo Odermatt zu verteidigen, der 1998 als erster Linker in die Regierung eingezogen war. Der zweite Wahlgang werde zeigen, ob die Nidwaldner eine rein bürgerliche Regierung wollten, sagte Parteipräsident Norbert Furrer.

SVP Siegerin der Landratswahlen

Die SVP ist neu stärkste Fraktion im Kantonsparlament. Sie verfügt nun über 19 der 60 Mandate des Landrates. Fast gleich gross sind die CVP mit 18 und die FDP mit 17 Sitzen. Die Grünen haben 5 Sitze, die SP hält 1 Mandat.

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Sitzverteilung Landrat Nidwalden 2010 Quelle: nw.ch

Die SVP, die bislang mit 11 (10 SVP und ein Parteiloser) Personen im Parlament vertreten war, ist somit die klare Siegerin der Wahlen. Die einstige Mehrheitspartei CVP musste 5 Sitze abgeben. Die FDP verlor ein Mandat. Die Grünen verloren zwei Mandate.

(sda/frua/weis)