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Ehemaliges FCB-Stadion bleibt grün
Das «Landhof»-Areal in Kleinbasel mit dem einstigen FCB-Stadion bleibt grün. Eine Initiative, die das ganze Areal grün erhalten will, setzte sich an der Urne gegen einen Gegenvorschlag durch. Dieser hätte drei Gebäude mit 80 Wohnungen ermöglichen wollen.
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Die «Landhof»-Initiative erhielt 29'596 Ja- und 19'498 Nein-Stimmen; der Gegenvorschlag bekam 24'829 Ja- und 23'194 Nein- Stimmen. Bei der Stichfrage schwang die Initiative mit 25'810 gegen 23'281 Stimmen obenaus. Die Stimmbeteiligung betrug 48,74 Prozent.
Die Frage, ob der «Landhof» mit den überwucherten alten Tribünen als Grünoase erhalten werden soll, hatte die politischen Lager im Abstimmungskampf gespalten. Mit dem Gegenvorschlag von Regierung und Parlament wäre ein Teil des Areals umgezont worden und der grosse Rest grün geblieben.
Argument Wohnungsnot zog nicht
Die Initianten - mit Vertretern von Grünen, Basta, EVP, CVP und Umweltverbänden - hatten eine Grünoase verlangt, weil im dicht bebauten Kleinbasler Quartier bei der Messe bereits mehrere andere Grünflächen Überbauungen zum Opfer gefallen waren. Sie pochten auf eine Grünzone, nicht aber auf die Erhaltung des alten FCB-Stadions.
Für die Gegner des Volksbegehrens wäre mit dem Gegenvorschlag noch genügend Grünfläche frei geblieben. Kein Gehör beim Souverän fand ihr Argument, Basel brauche mehr Wohnungen, um die Bevölkerungszahl zu halten.
Ein ursprüngliches Wettbewerbsprojekt hatte vier Bauten mit bis zu 140 Logis vorgesehen. Dieses löste jedoch rund 70 Einsprachen aus, die zur Überarbeitung führten.
(sda/horm)
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