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Longchamp: Nein hat Auswirkungen auf AHV-Revision

Sonntag, 7. März 2010, 18:08 Uhr, Aktualisiert 08.03.2010, 9:33 Uhr

Das Nein zum BVG-Umwandlungssatz war wuchtig, in allen Kantonen legte die Mehrheit der Stimmbürger ein Nein in die Urne. Claude Longchamp versucht zu erklären, weshalb diese Behördenvorlage so deutlich abgelehnt worden ist.

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Analyse des Politologen Claude Longchamp

«Die Vorlage ist flächendeckend abgelehnt worden», sagte Longchamp im Abstimmungsstudio des Schweizer Fernsehens (SF). Nachanalysen dürften ergeben, dass bei SVP und CVP die Vorlage mehrheitlich abgelehnt worden sei.

Die Ablehnungsrate mit 72,7 Prozent Nein-Stimmen für eine Behördenvorlage erstaunlich deutlich abgelehnt worden. Laut gfs.bern-Leiter Longchamp ist es die siebthöchste Nein-Rate aller Zeiten für eine Behördenvorlage.

Auswirkungen auf AHV-Revision

Longchamp zeigte sich im Abstimmungsstudio des Schweizer Fernsehens überzeugt, dass die Abstimmung auch Auswirkungen auf die 11. AHV-Revision haben wird. Das Volk habe ein klares Signal gesendet, dass ein Leistungsabbau nicht goutiert werde. Wer in die AHV einzahle, wolle auch die Leistungen aus diesem Sozialwerk beziehen.

«Keine Katastrophe»

Für BVG-Experten Werner Hug für die Mehrheit der Pensionskassen (PK) keine Katastrophe. Es werde aber den Strukturwandel beschleunigen. Für die schwächsten Pensionskassen dürfte die Luft mit dem jüngsten Volksentscheid dünner werden, ist Hug überzeugt. Eine Annahme der Vorlage hätten diesen Kassen mehr Spielraum gelassen, sich anzupassen. Nun werde die Marktbereinigung schneller erfolgen.

(sf/sprm)

Kommentare aktiv...

N. Igwenya, Nelspruit
(I.Ndlovu Mann)
Verfasst am: 8.3.2010 14:42

Wuerde die AHV ihrem...

...Gruendungsziel gerecht werden, waere eine PK... mehr

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