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Gewerkschaften lehnen Rentensenkung ab
Gewerkschaften und Konsumentenzeitungen wehren sich gegen tiefere Renten in der Beruflichen Vorsorge (BVG). Die Senkung des Umwandlungssatzes, über die am 7. März abgestimmt wird, bezeichnen sie als unnötig und unzumutbar.
«Von der Rente müssen die Menschen leben können», sagte Rita Schiavi, Geschäftsleitungsmitglied der Gewerkschaft Unia, vor den Medien in Bern. Die von Parlament und Bundesrat beschlossene Senkung gefährde jedoch für viele ein Leben in Würde. Einer von sieben Rentnern lebe schon heute unter der Armutsgrenze.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB), die Konsumentenpresse (K-Tipp, Saldo) und die Gewerkschaft Unia haben gegen die Senkung des Umwandlungssatzes erfolgreich das Referendum ergriffen. Sie reichten im vergangenen Februar 123'000 gültige Unterschriften ein. Die Referendumsträger warben für ein Nein.
Mit dem Umwandlungssatz wird bei der Pensionierung aus dem Alterskapital die Rente der zweiten Säule berechnet. Bis 2016 soll er von heute 7 auf 6,4 Prozent sinken. Aufgrund eines früheren Beschlusses sinkt der Satz bis 2014 bereits auf 6,8 Prozent.
Die erneute Senkung sei auch unnötig, halten die Referendumsträger fest. Die Alterung der Gesellschaft, ein Hauptargument für die Senkung, sei bereits bei der früheren Anpassung berücksichtigt worden. Auch fallende Renditen am Kapitalmarkt müssten nicht auf Vorrat kompensiert werden.
Die Änderung diene vor allem einem Zweck, sagte Nationalrat und SGB-Präsident Paul Rechsteiner (SG). Was den Rentnern weggenommen werde, «fliesst direkt in die Taschen der Aktionäre und in die Boni der Manager der grossen Versicherungskonzerne».
(sda/bers)
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Wer hat da geklaut?
ist die Frage, nicht ob geklaut wurde! Eine... mehr
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J. Liechti, Egg
Verfasst am: 11.1.2010 17:57
Bürgerliches Desaster!
Bei jeder Finanzkriese wurden Milliarden... mehr
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P. Mauler, Bern
Verfasst am: 11.1.2010 17:48
Es werden
keine Renten geklaut, sondern es wird sicher... mehr
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