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Bürgerliche vereint für einen tieferen BVG-Umwandlungssatz

Dienstag, 15. Dezember 2009, 13:14 Uhr, Aktualisiert 21:32 Uhr

Eine geschlossene bürgerliche Front hat ihre Abstimmungskampagne für die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge lanciert. Die Anpassung sei wegen der höheren Lebenserwartung notwendig und sichere die 2. Säule nachhaltig, erklärten Vertreter von FDP, SVP, CVP, GLP und BDP.

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Bürgerliche wollen Senkung des Umwandlungssatzes

Weil die Lebenserwartung der Bevölkerung steige, müsse das individuell angesparte Kapital länger reichen, sagte Nationalrätin Christa Markwalder (FDP/BE) in Bern.

Um die 2. Säule auf ein gesundes Fundament zu stellen, sei es deshalb notwendig, den Umwandlungssatz zur Festlegung der jährlichen Rente von heute 7,05 Prozent für Männer und 7,0 Prozent für Frauen auf 6,4 Prozent zu senken, wobei eine Anpassung auf 6,8 Prozent bereits beschlossen ist.

Geschehe dies nicht, müssten die Vorsorgeeinrichtungen ihren Bezügern mehr auszahlen, als gespart worden sei, und es entstünden Löcher, für die Erwerbstätige und Arbeitgeber geradestehen müssten.

Nationalrat Thomas Weibel (GLP/ZH) verwies auf Berechnungen des Bundes, wonach jedes Jahr 600 Millionen Franken fehlen. Der Umwandlungssatz sei eine technische, versicherungsmathematische Grösse, die unabhängig von politischen Wunschvorstellungen zu betrachten und festzulegen sei.

Nationalrätin Thérèse Meyer (CVP/FR) bezeichnete die Senkung zudem als eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Die gute Gesundheit der Rentner von morgen solle nicht die jüngeren Generationen schwer belasten. Man zähle bereits auf die Erwerbstätigen, um die AHV zu finanzieren, sagte Meyer.

SVP-Nationalrat Hans Kaufmann (ZH) ging vor allem auf die Entwicklung an den Finanzmärkten ein. Seit dem Jahr 2000 lägen die erzielten Kapitalerträge der Pensionskassen deutlich unter der notwendigen Verzinsung, sagte er.

Höhere Renditen könnten die Vorsorgeeinrichtungen meist nur erreichen, wenn sie höhere Risiken eingingen. Diese gefährlichen Anlagerisiken könnten aber die 2. Säule destabilisieren und ganze Pensionskassen ruinieren, warnte Kaufmann. Nur ein fairer Umwandlungssatz, der auf realistischen Renditeerwartungen basiere, erlaube es, dass das Alterskapital sicher angelegt werde.

Ständerat Werner Luginbühl (BDP/BE) verwies schliesslich noch darauf, dass die Renten der bereits Pensionierten nicht betroffen sind. Auch auf einen Kapitalbezug habe die Senkung keinen Einfluss. Je nach Reglement der Vorsorgeeinrichtung könne man sich weiterhin das gesamte angesparte Kapital auszahlen lassen und selber verwalten.

Die Vorlage kommt am 7. März zur Abstimmung. Die Gewerkschaft Unia und die Konsumentenpresse hatten das Referendum dagegen ergriffen. Eine Senkung des Umwandlungssatzes unterstützen nebst den bürgerlichen Parteien und dem Bundesrat auch die grossen Wirtschaftsverbände.

(ap/godc)

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O. toneatti, bern

Verfasst am: 16.12.2009 14:19

Solange die kleinen

Leute immer kuschen vor den Oberen (bürgerlichen... [1]  mehr

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M. Schmid, Felben-Wellhausen

Verfasst am: 15.12.2009 16:52

Umsetzbarkeit

Niederer Umwandlungssatz und vorerst keine... mehr

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H. Lorenz, Felsberg

Verfasst am: 15.12.2009 16:46

Riesenfehler

Wir hatten damals einen Riesenfehler gemacht: Wir... mehr

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