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Abstimmung vom 7. März 2010

Freitag, 29. Januar 2010, 16:08
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 24. November 2010, 17:38

Die Schweizerinnen und Schweizer wollen nichts wissen von tieferen Neurenten in der zweiten Säule. Sie haben die Senkung des Umwandlungssatzes auf 6,4 Prozent wuchtig abgelehnt. Die Tierschutzanwalt-Initiative wurde ebenfalls verworfen. Die Vorlage über die Forschung am Menschen wurde angenommen. Nebst den eidgenössischen Abstimmungen fanden Sachabstimmungen in 14 Kantonen statt sowie Wahlen in vier Kantonen und den Städten Zürich und Winterthur.

Resultate

  Ja Nein
Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge 617'299 27.3 % 1'645'643 72.7 %
Volksinitiative «Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere» 671'735 29.5 % 1'604'497 70.5 %
Bundesbeschluss zu einem Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen 1'707'549 77.2 % 504'460 22.8 %

Artikel zur Abstimmung

Mindestumwandlungssatz klar abgelehnt

Das Schweizer Stimmvolk will vorerst keine weiteren Rentenkürzungen in der beruflichen Vorsorge. Es hat die vom Parlament beschlossene Senkung des Mindestumwandlungssatzes auf 6,4 Prozent im Jahr 2016 mit einem Nein-Stimmenanteil von 72,7 Prozent klar abgelehnt. In keinem einzigen Kanton gab es ein Ja. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,9 Prozent. mehr

Tierschutzanwalt-Initiative gescheitert

Die Tierschutzanwalt-Initiative ist an der Urne wuchtig abgelehnt worden. Mit 1'604'498 Nein- zu 671'735 Ja-Stimmen folgte die grosse Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Empfehlung des Bundesrates und des Parlaments. Die Initiative wurde in keinem einzigen Kanton angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 45,2 Prozent. mehr

Verfassungsartikel Forschung am Menschen klar angenommen

In der Schweiz wird der Bund die Forschung am Menschen einheitlich regeln. Das Stimmvolk hat den entsprechenden Verfassungsartikel mit 77,2 Prozent Ja angenommen. Sämtliche Kantone stimmten zu. Der Verfassungsartikel war auch im Parlament mit Ausnahme der SVP breit unterstützt worden. Er soll einerseits die Forschungsfreiheit und anderseits den Schutz der Würde des Menschen garantieren. mehr

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Weitere Abstimmungstermine

Abstimmung vom 11. März 2012

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden am 11. März über fünf eidgenössische Vorlagen. Zur Abstimmung stehen die drei Initiativen «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen», «Für ein steuerlich begünstigtes Bausparen» und «6 Wochen Ferien für alle». Ausserdem bestimmt das Stimmvolk über die Neuregelung der Geldspiele und die Zukunft der Buchpreisbindung. mehr

Abstimmung vom 13. Februar 2011

Eine deutliche Mehrheit des Schweizer Stimmvolks hält an der Heimabgabe der Ordonnanzwaffe fest. Für die Initiative «Schutz vor Waffengewalt» kam ausser in vier Westschweizer Kantonen nur in Zürich und Basel-Stadt eine Mehrheit zustande. Auf Kantonsebene haben sich die Berner für den Bau eines neuen Atomkraftwerks in Mühleberg ausgesprochen. Der freie Berner Sitz im Ständerat wird erst am 6. März besetzt: Im ersten Wahlgang erreichte niemand das absolute Mehr. mehr

Abstimmung vom 28. November 2010

Bei der Ausschaffungs-Initiative haben 52,9 Prozent Ja gestimmt. 17,5 Stände sagten Ja zu Vorlage. Der Gegenvorschlag ist bereits def. am Ständemehr gescheitert. Der Gegenvorschlag des Parlaments ist dagegen deutlich gescheitert. Auch die Steuer-Initiative hatte keine Chance beim Volk. mehr