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Klares Ja für Steuersenkung im Kanton Zug
Der Kanton Zug zahlt künftig mehr an die grossen Kulturinstitute in Zürich und Luzern. Dies haben die Stimmberechtigten entschieden. Sie sagten zudem Ja zu weiteren Steuersenkungen.
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Mit 19'686 Ja zu 14'057 Nein hiessen die Zugerinnen und Zuger die «Vereinbarung über die Interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen» gut. Die Steuergesetzrevision wurde mit 22'761 gegen 11'473 noch klarer angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.
Heute zahlt der Kanton Zug jedes Jahr eine Million Franken an grosse Kultureinrichtungen in Zürich und Luzern - unter anderen das Opernhaus und das KKL. Sie werden von vielen Zugerinnen und Zugern besucht. Neu steigen die Beiträge auf 2,2 Millionen Franken jährlich, und sie werden gesetzlich geregelt.
Die Abstimmung in Zug war nötig, da die SVP das Referendum gegen den entsprechenden Beschluss des Kantonsparlamentes ergriffen hatte. Mit dem Zuger Ja kann die Vereinbarung nun in Kraft treten. Schon früher haben die Kantone Schwyz und Nidwalden zugestimmt. In Obwalden steht ebenfalls eine Referendumsabstimmung an. In Uri ist das Thema hängig.
Auch über die Steuergesetzrevision - die zweite seit 2006 stimmten die Zugerinnen und Zuger aufgrund eines Referendums ab. In diesem Fall hatte es die Linke ergriffen. Die Steuersenkungen kommen nicht nur Unternehmen und Reichen zugute, sondern auch Familien.
Die Vorlage umfasst eine Reduktion des Gewinnsteuersatzes für Unternehmen von 7 auf 6,5 Prozent, Entlastungen bei der Vermögenssteuer, höhere Kinderabzüge sowie höhere Freibeträge bei Mieterabzügen. Die Steuersenkungen kosten Kanton und Gemeinden insgesamt rund 54 Millionen Franken pro Jahr.
(sda/horm/stom)
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