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Kein neues Kunstmuseum am Genfersee
Rauchverbot mit Fumoirs
Das Waadtländer Stimmvolk hat die Planung für ein neues kantonales Kunstmuseum in Lausanne gestoppt. Es hat einen Planungskredit mit 100'686 gegen 91'385 Stimmen abgelehnt. Dies entspricht einem Nein-Stimmen-Anteil von 52,4 Prozent.
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Die Museums-Gegner argumentierten, dass mit dem Neubau das Seeufer verschandelt werde, dass das Planungsrecht verletzt worden sei und dass das Projekt der Architekten Maurice Berrel und Raphaël Kräutler ästhetisch nicht überzeuge und vielmehr ein «hässlicher Betonklotz» sei.
Das auf 67 Millionen Baukosten veranschlagte Projekt war abgesehen von einzelnen Ausnahmen von der gesamten Elite aus Politik, Wirtschaft und Kultur unterstützt worden. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 51 Prozent.
Beide Vorlagen wurden deutlich, mit Ja-Stimmen-Anteilen von knapp unter 70 Prozent, angenommen; die Initiative mit 133'223 Ja gegen 58 191 Nein und der Gegenvorschlag mit 135'589 Ja gegen 53'736 Nein. In der Stichfrage schwang der mildere Gegenvorschlag mit 95'633 gegen 88 897 Stimmen oben aus.
Die Waadtländer stimmten auch einer Verfassungsänderung zum Gerichtswesen mit 197'052 gegen 16'290 Stimmen zu. Fortan werden damit die Assessoren des kantonalen Sozialversicherungsgerichts nicht mehr vom Kantonsgericht sondern vom Grossen Rat gewählt.
(sda/horm/koua)
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