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Verbandsbeschwerderecht-Initiative am Bröckeln
Zweite SRG-Umfrage zur Abstimmung vom 30. November
Rund eineinhalb Wochen vor dem Urnengang hat die sogenannte Verbandsbeschwerderechts-Initiative einen schweren Stand. Selbst bei den Anhängern der FDP - der Initiantin - findet sich momentan nur eine relative Mehrheit.
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Die Initiative «Schluss mit der Verhinderungspolitik - mehr Wachstum für die Schweiz» findet derzeit bei 33 Prozent der Befragten Zustimmung (-9 Prozentpunkte zum Vormonat), 49 Prozent lehnen sie ab (+9 Prozentpunkte). Konstante 18 Prozent sind bei dieser Vorlage noch unentschlossen.
Bei keiner der grossen Parteien findet sich derzeit eine absolute Mehrheit für die sogenannte Verbandsbeschwerderechts-Initiative. SP und Grüne lehnen das Volksbegehren klar mit 61 bzw. 72 Prozent ab. In den bürgerlichen Parteien gibt es immerhin relative Mehrheiten.
FDP-Anhänger sagen mit 47 Prozent Ja (42 Prozent Nein), SVP-Wähler mit 42 Prozent Ja (39 Prozent Nein) und diejenigen der CVP 41 Prozent Ja (39 Prozent Nein). Bei allen Parteien - auch bei der Initiantin FDP - sind die Zustimmungswerte im Zeitvergleich allerdings fallend. Laut gfs.bern zeichnet sich mit den aktuellen Zahlen und dem Trend eine Ablehnung der Initiative ab.
Die Befragung wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 10. und 16. November 2008 bei 1209 stimmberechtigten Personen durchgeführt. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/- 2,9 Prozentpunkte.
(sf/gfs.bern/frua)
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